Wenn Enten und Pinguine auf die NADA-Kontrollen treffen …

Das vergangene Wochenende stand für die Athletinnen und Athleten der Startgemeinschaft Schwimmen Münster e. V. voll im Zeichen der Qualifikation für den nächsten Teil der DMSJ in zwei Wochen.

Während am Samstag die Freistil-, Brust- und Rücken-Wettkämpfe stattfanden und das Recklinghauser Hallenbad noch einige Sitzplätze auf der Tribüne frei hatte, war es am Sonntag proppevoll. An dem Tag standen mit Schmetterling und Lagen die beiden letzten Wettkampfabschnitte an und die Entscheidung, wer sich für das NRW-Finale qualifiziert.

Die SGS trat mit insgesamt fünf Mannschaften an.

Am Ende erzielte die 1. Mädchenmannschaft (Jg. 12/13) mit Franka Gerling, Tilda-Constanze Grund, Josefine Michel, Juliana Smyla, Anna Stockel und Sára Szabó mit einem Vorsprung von 49 Sekunden einen hohen und sehr verdienten Sieg im Bezirk Nordwestfalen. Durchweg in allen Disziplinen hatten die Mädchen die Nase vorn und ließen ihre Konkurrentinnen hinter sich.

Auch die 1. Mannschaft der Jungen (Jg. 14/15) mit Maximilian Kobus, Hannes Mollenhauer, Philipp Müller, Filip Ruzicka, Aurel Siebert, Oskar Weidenhaupt und Aaron Wiens trug als beste Mannschaft des Wochenendes in ihrer Altersklasse den Sieg im Bezirk davon.  

Die 1. Mannschaft der Jungen (alle Jg. 13) mit Adrian Essmann, Thies Scharlau, Adrian Siebert und Luis Weidenhaupt verpasste knapp den Sieg auf Bezirksebene, konnte aber einen sehr respektablen 2. Platz mit zurück nach Münster nehmen. Nach Auswertung aller Bezirke reichte aber die erzielte Gesamtzeit, um sich ebenfalls für das NRW-Finale zu qualifizieren.

Aus dem Jg. 2010 traten Justus von Eichel Streiber,  Larion Manschulow, Elija Marasus, Moritz Trenkpohl und Laurin Weidenhaupt an und nahmen einen verdienten 2. Platz mit. Für eine Teilnahme in zwei Wochen hat es mit ihrer Gesamtzeit nicht gereicht.

Nun heißt es Daumen drücken für die nächste Ausscheidung am 21./22.11., so dass es dann für die Mannschaften zum Bundesfinale in die imposante Schwimmoper in Wuppertal am 6./7. Dezember geht. Das Trainerteam Maximilian Schülling und Felix Reimann ist zuversichtlich, dieses mit den gut trainierten Mannschaften zu erreichen.

Und wenn also Enten und Pinguine auf die NADA-Kontrollen treffen … dann ist DMSJ. Denn hier ist es lustige Tradition, sich zur Siegerehrung mit einer Teamverkleidung zu verabschieden. Und da konnten wir auf Seiten der SGS Enten und Pinguine sowie die wichtige Institiution der Dopingkontrolle begrüßen.

Text: Kerstin Grund
Foto: SGS Münster

Nordrhein-westfälische Kurzbahn Meisterschaften in Wuppertal

Am vergangenen Wochenende fand mit den NRW Kurzbahnmeisterschaften die erste Meisterschaft der Kurzbahnsaison in der Schwimmoper in Wuppertal statt. Die SGS war mit 15 Sportlern vor Ort vertreten. Ziel war in erster Linie das Überprüfen des aktuellen Leistungsstandes nach dem intensiven Training in den Herbstferien. Die Ergebnisse untermauern: Das Training wirkt und die Athleten sind auf dem richtigen Weg. Denn obwohl für den Wettkampf nur in kleinem Maße im Training „getapert“ wurde, können sich die Ergebnisse wirklich sehen lassen.

Josefine Michel (Jg 2012, TSV Handorf) ging vier Mal an den Start und konnte hierbei besonders auf den Bruststrecken überzeugen. Über 100 B verbesserte sie ihre gerade einmal wenige Wochen alte Bestzeit um 3,28 Sekunden auf eine 01:16,24 Min, über die halbe Distanz schwamm sie mit einer Zeit von 00:34,91 Min 1,18 Sekunden schneller.
Vielseitigkeits-Spezialistin Anna Stockel (Jg 2012, SV 91) stellte einmal mehr ihre Qualität über die Lagen und Bruststrecken unter Beweis. In beiden Disziplinen ging sie über 100m und 200m an den Start. Jedes Mal konnte sie ihre vorige Bestzeit sehr deutlich unterbieten.

Auch Laurin Weidenhaupt (Jg 2010, TSV Handorf) unterbot bei jedem seiner vier Starts seine alte Bestmarke. Neben allen Lagenstrecken, gehörten 200m Rücken zu seinem Programm am Wochenende. Besonders glücklich zeigte er sich darüber, dass die Rückenstrecke nach Schwankungen in der letzten Zeit nun wieder auf altbekannten Niveau angekommen ist.
Moritz Trenkpohl (Jg 2010, TSV Handorf) und Juliana Smyla (Jg 2012, SV 91) traten jeweils zweimal zum Start an. Obwohl beide Athleten ihre Bestzeiten nicht erreichen konnten, boten die beiden Läufe wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Trainingsplanung.

Maximilian Kassebrock (Jg 2006, TUS Hiltrup) zog in das Finale über 100m Lagen ein. In neuer persönlicher Bestzeit beendete dieses über 100m Lagen auf Platz 6.
Kevin und Darleen Kock (Jg 2007, 2010, TSV Handorf) waren auf den mittleren und langen Freistilstrecken zu Hause. Beide zeigten für die Saisonphase solide Leistungen.
Für Moritz Kröner war es der erste Wettkampf unter dem Startrecht der SGS, obwohl er auf eine längere Trainingspause zurückblickt, konnte er über 50m Brust eine gute Leistung abrufen.

Auch aus dem Masters-Kader waren Sportler mit am Start.
Besonders stark war hier Paraschwimmerin und
Ausdauerspezialistin Annika Lekon (Jg 2003, TSV Handorf) : Über 100m Freistil erreichte
sie mit einer Zeit knapp über ihrer Bestzeit den 3. Platz. Über die 400m
Freistil verbesserte sie sich um 5 Sekunden auf 5:10,12 min und wurde
mit der Silbermedaille belohnt.

Inga Brüggenhorst (Jg 1996, TSV Handorf) schwamm über 50m Brust ins
Finale. Dort konnte sie sich nochmal enorm steigern und in
32,67 Sekunden auf den 5. Platz schwimmen. Damit hat sie sich in diesem Jahr
erneut für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal in 14
Tagen qualifiziert.
Daphne Lehmann (Jg 2004, SV 91) schwamm über 50m Rücken eine neue Bestzeit in 31,14. Carlo Landwehr (Jg 2000, SV 91) schwamm 50 Freistil in 24,90 Sekunden.

Nun liegt der Fokus auf die anstehenden Deutschen Meisterschaften (DKM, DMS-J, DMSM).

Am 05.10.2025 fand im Hallenbad Brakel die dritte Runde des diesjährigen Kids-Cups statt.

Beim Kids-Cup werden im kindgerechten Ansatz in Teams verschiedene Schwimmdisziplinen absolviert, darunter Staffeln und 200-400m Teamausdauer. Ziel ist es sich für Bezirks- und Landesfinals zu qualifizieren.

In der ersten Mannschaft der SGS, die aus Schwimmer:innen des C-Kaders bestand, traten in diesem Jahr die Jahrgänge 2016 und 2017 an. Unter der Leitung von Trainer Maximilian Schülling starteten Thea Scharlau, Theo Schuppert, Philipp Essmann, Sophie Harder, Ina Moschner, Jonte Nadirk, Laura Berning, Eszter Szabó und Lukeria Yakymenko. Trotz guter Motivation und Vorbereitung blieb das Ergebnis in der letzen Vorrunde unter den Erwartungen.

Nach dem dritten Durchgang werden die zehn bis zwölf punktbesten Mannschaften durch den regionalen Bezirk zum vierten Durchgang eingeladen. Trotz der nicht ganz optimal gelaufenen dritten Runde, konnte die erste Mannschaft die Vorrunden auf dem ersten Platz des Bezirks Nordwestfalen beenden. Erklärtes Ziel ist nun der Sieg im Bezirksfinale und eine vordere Platzierung im Landesignale Ende November in der Schwimmoper in Wuppertal.

Auch die zweite Mannschaft unter Trainerin Susanne Rellensmann konnte sich für das Bezirksfinale qualifizieren, sodass die SGS in Recklinghausen mit zwei Mannschaften wird an den Start gehen können.

Medaillienregen für die SGS Münster und spannende Mystery Lagen Finals

Einen wahren Medaillenregen bescherten sich die Schwimmer der SGS Münster bei ihrer Teilnahme beim 27. Michael Morgenstern Swim-Event um den SSC-Oskar vom 11.10.2025 bis 12.10.2025 in Schloss Holte Stuckenbrock. 

Mit 1.020 Punkten, 40 ersten, 40 zweiten und 37 dritten Plätzen gewinnt das Team des A-, B- und C Kaders mit einem gewaltigen Vorsprung von 476 Punkten den ersten Platz in der Mannschaftswertung. 

Neben vielen neuen persönlichen Bestzeiten qualifizierten sich in der Jahrgangswertung 2016 / 2015 Laura Berning, Sophie Harder, Jonte Nadirk, Philipp Müller, Aurel Siebert, Gabriel Prokopp Lopez und Maximillian Kobus, in der Jahrgangswertung 2014 / 2013 Thies Scharlau, Adrian Essmann, Hannes Mollenhauer, Tilda Constanze Grund, Franka Gerling und Anna Ruzickova sowie in der Jahrgangswertung 2012 / 2011 Anna Stockel für einen der begehrten Plätze in den 100 Meter Mystery Lagen Finals.

Die besondere Herausforderung bei der Bewältigung der Finals lag darin, eine abweichende Reihenfolge der üblichen 100 bzw. 200 Meter Lagen Strecke zu absolvieren. 

Über eine Platzierung im Finale freuten sich am Ende: Laura Berning und Sophie Hader (beide 2016) mit dem ersten und zweiten Platz, Aurel Siebert, Maximilian Kobus und Philipp Müller (alle Jahrgang 2015) in der Jahrgangswertung 2016 / 2015, Franka Gerling, Tilda Constanze Grund und Anna Ruzickova (alle Jahrgang 2013) in der Jahrgangswertung 2014 / 2013 jeweils mit Platz eins bis drei sowie Thies Scharlau (Jahrgang 2013) über Platz 2 in der Jahrgangswertung 2014 / 2013.

In der offenen Wertung qualifizierten sich Franka Gerling Jahrgang 2013 und Laurin Weidenhaupt Jahrgang 2010 für das 200 Meter Mystery Lagen Finale. Weidenhaupt erreichte dabei im Finale den dritten Platz.

Für die Jahrgänge 2012 und älter geht es nach dem Trainingslager in den Herbstferien zu den NRW Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal.

Text: Jutta Wiens
Foto: SGS Münster

3. Platz beim Landesentscheid der DMS Masters in Unna – Brüggenhorst schwimmt Bahnrekord

Am 28.9. fanden in der Schwimmsporthalle Unna der diesjährige Vorkampf der deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Masters auf Landesebene statt.

Die Vorgaben für diese Meisterschaft sind vielfältig: Es müssen mindestens 4 Frauen und 4 Männer teilnehmen und man muss 5 Altersklassen abbilden. Die Zeiten werden in Masterspunkte umgerechnet, die sich am Deutschen Rekord in der jeweiligen AK orientieren. Jeder darf maximal 3 mal starten. Alle Punkte werden addiert. Da alle Strecken geschwommen werden müssen, kann nicht jeder seine Lieblingsstrecken schwimmen, sondern es zählt das Gesamtergebnis.

Mit 6 Männern und 7 Frauen waren wir vielseitig aufgestellt.  Lion Telmo  Schürmann startete im ersten Mastersjahr in der AK 20 auf den 3 Schmetterlingsstrecken 50, 100 und 200m  und gewann alle 3 Rennen souverän.

Brustspezialistin Inga Brüggenhorst schwamm 50, 100 und 200m Brust. Über 100m Brust verbesserte sie den von ihr gehaltenen Bahnrekord um über 8 Zehntel auf 1:13,03. Dies wurde vom Ausrichter SF Unna mit einem Präsent geehrt. Bei den anderen beiden Strecken verpasste sie den Bahnrekord nur knapp. 

Sandra Willeboordse war Punktegarant über die 50m Rücken, 100m Freistil und 200m Lagen. Die meisten Punkte bekam sie dabei über die 100m Freistil mit 893 Punkten.

Daphne Lehmann schwamm persönliche Bestzeiten über die 100 und 200m Rücken und war damit sehr zufrieden.

Alexander Bergenthal, nach längerem Infekt noch nicht wieder in Topform, war mit seinen Zeiten über 100, 200 und 400m Freistil dennoch zufrieden. „Ohne Einbruch ins Ziel kommen“ war seine  Devise.

Auch Tanja Kintrup konnte nach längerer Krankheitsphase nur über 2 statt 3 Starts eingesetzt werden, ihre Strecken  über 200 und 400m Freistil ist sie gut und gleichmäßig durchgeschwommen. 

Ältester Teilnehmer war Herbert Kissenkötter in der AK 70. Er startete über die 100m Brust und war mit 1:35,59 und 641 Punkten gut dabei.

Ausdauerschwimmerin Christin Kamlage  startete mit Zweitstartrecht für uns und schwamm über die 800m Freistil und 400m Lagen knapp über Bestzeit.

Ebenso mit Zweitstartrecht startete Cathrin Kreuznacht, sie war über die 100m Lagen sehr schnell unterwegs.

Marcel Berendonk sprang über die 100m Schmetterling ein und schwamm nach längerer Trainingspause eine für ihn akzeptable Zeit.

Darius Ziemba wurde wegen eines Frühstarts über die 50 Freistil leider disqualifiziert und war sehr enttäuscht. Das Nachschwimmen übernahm dann Cristian Di Biase, der mit 27,34 sec nur knapp über Bestzeit schwamm.

Nach dem 1. Abschnitt waren wir hinter der SG Wuppertal auf Platz 2 vor der SG Bayer. Da schon klar war, dass der erste Abschnitt bei uns stärker besetzt ist, war die Spannung groß, und  der 3. Platz  wie in den Jahren zuvor  war unser Ziel. Am Ende war die Freude groß, denn wir erreichten mit über 400 Punkten Vorsprung den angestrebten 3. Platz hinter Wuppertal und Bayer vor der SG Dortmund.

Ausblick: Die besten 20 Mannschaften qualifizieren sich für das Bundesfinale am 8.11. in Nürnberg. Wir rechnen dabei fest mit einer Teilnahme. Wir müssen die Mannschaft dann etwas anders aufstellen, weil nicht alle Schwimmer daran teilnehmen können.

Text: Susanne Rellensmann
Foto: SGS Münster

Erfolgreicher Saisonauftakt der SGS beim Kurzbahn-Event in Wuppertal

Einen glänzenden Auftritt hatten die 35 Athletinnen und Athleten der Startgemeinschaft Schwimmen Münster e. V. bei den diesjährigen Swim-Classics in Wuppertal. Dabei hatte das Trainerteam Maximilian Schülling und Felix Reimann alle Hände voll zu tun, die teilweise erst 9-jährigen Aktiven bei ihren über 200 Starts zur richtigen Zeit zu den richtigen Wettkämpfen zu leiten. 

Obwohl die Münsteraner Schwimmerinnen und Schwimmer gegen eine starke nationale und internationale Konkurrenz antraten, qualifizierten sie sich aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen zahlreich in den Vorläufen und bestritten teilweise mit bis zu vier von acht Personen ein endgültiges Finale.

Am Ende des ersten Wettkampftages konnten sich Franka Gerling (2013) und Pauline Kamp (2015) in ihren Finals über die Goldmedaille über 50 m Rücken freuen. Josefine Michel (2012) erreichte einen 3. Platz. 

Als Siegerin über 50 m Schmetterling zeigte sich erneut Pauline Kamp, während ihre Kaderkollegin Marilene Hansen (2015) den 2. Platz erzielte. Zwei weitere 2. Plätze konnten Aurel Siebert (2015) und Thies Scharlau (2013) ebenfalls über 50 m Schmetterling in ihren Finals erschwimmen. 

Der Sonntag bescherte der SGS dann weitere Erfolge. So stand am Ende des Kids-Finales über 50 m Freistil erneut Pauline Kamp auf dem Siegertreppchen, bei der Jugend konnte Thies Scharlau mit dem 3. Platz überzeugen. 

Über 50 m Brust verbuchte Marilene Hansen den 1. Platz während Pauline Kamp auf dem 2. Platz landete, ebenso wie Maximilian Kobus (2015). Platz 3 erreichte Philipp Müller (2015) in dieser Disziplin.

Hervorzuheben ist besonders der 7. Platz über 100 m Rücken von Franka Gerling, die mit ihren 12 Jahren die jüngste Teilnehmerin des offenen Finals war. Maximilian Kassenbrock (2006) nutze sein Finale über 200 m Lagen, um sich in Wuppertal für die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften im November zu qualifizieren.

Dem Trainerteam zeigten die Leistungen in der Schwimmoper eine bereits jetzt schon gute Ausgangsbasis für die laufende Saison. In den Herbstferien steht für die Aktiven des A-Kaders das einwöchige Trainingslager in Übach-Palenberg an. Hier wird dann unter sehr guten Trainingsbedingungen auf Grundlage der gezeigten Leistungen des Wochenendes weiter gezielt individuell trainiert.

Bereits eine Woche zuvor konnte Annika Lekon (Jg. 2003), Paraschwimmerin der SGS Münster, beim offenen Kurzbahn-Cup in Remscheid mit 20:56,22 Minuten über 1500 m Freistil einen neuen deutschen Rekord erzielen.

Text: Kerstin Grund
Foto: SGS Münster