Das SGS-Team feiert Erfolge bei der 40. Internationalen Deutschen Meisterschaft im Paraschwimmen in Berlin

Schon seit vielen Jahren begeistert die IDM die besten Para-Schwimmer*innen der Welt. Bei diesem Event haben auch aufstrebende nationale und internationale Athlet*innen die Möglichkeit, sich mit der Elite zu messen. In diesem Jahr fand die IDM als eigenständige Veranstaltung vom 10.-12. Mai 2026 statt, direkt im Anschluss an die Para Swimming World Series in Berlin (07.-09. Mai). Neben Teams aus Brasilien, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, Großbritannien, Island, Österreich, der Schweiz, Portugal, den Niederlanden und natürlich Deutschland wurde die SG Schwimmen aus Münster durch die erfahrene Paraschwimmerin Annika Lekon (TSV Handorf, Jahrgang 2003, Startklasse S9) und die Newcomer Tjado Jüsche (TSV Handorf, Jahrgang 2009, Startklasse S14) und Andre Markov (TSV Handorf, Jahrgang 2010, Startklasse S14) auf dem international anspruchsvollen Event vertreten.

Annika Lekon konnte bei ihren Starts überzeugen und zeigte starke Leistungen vor allem auf den Strecken 200m und 400m Freistil. Die Deutsche Rekordhalterin über 1500m Freistil landete am ersten Wettkampftag über 200m Freistil im B-Finale und belegte in dem starken internationalen Teilnehmerinnenfeld gesamt den elften Platz. National wurde sie Fünfte. 2 Tage später startete sie über die 400m Freistil und freute sich bereits im Vorlauf über eine neue Bestzeit. Diese konnte sie dann am Ende des Tages im A-Finale nochmal toppen, verbesserte sich um weitere 4 Sekunden nach einem beeindruckenden Endspurt und landete in der internationalen Wertung auf Platz 4 und in der nationalen Wertung war sie die zweitschnellste Frau dieser deutschen Meisterschaft. Ein großartiger Erfolg für Annika, die vor Ort auch von den Landestrainern des NRW-Kaders begleitet wurde.

Andre Markov schwamm über 200m Freistil ins Jugendfinale in Bestzeit, konnte seine Leistung über 100m Freistil steigern und schaffte es ebenfalls über 50m Rücken ins Jugendfinale. Mit 50m Freistil rundete er am Dienstagmorgen den Einsatz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften ab.

Tjado Jüsche startete über 50m, 100m und 200m Brust sowie 50m Freistil. Er kam über 100m und 50m Brust jeweils am Abend der Wettkampftage ins Jugendfinale und schwamm ebenfalls persönliche Bestzeiten. Im Jugendfinal zeigte er über 50m Brust ein ambitioniertes Rennen und wuchs über sich hinaus.

Sechs Finaleinzüge für das dreiköpfige Team der SG Schwimmen Münster bei einer Deutschen Meisterschaft im internationalen Setting des SSE Berlin waren eine bemerkenswerte Bilanz. Der Wettkampf wurde abgerundet durch die Weltrekorde von Janis Mc David über 100m Brust und von Taliso Engel über 200m und 50m Brust. Tjado kam in den Genuss im Call Room mit den neuen Weltrekordhalter vor den Starts zu den Weltrekorden zu warten. Auch ein Gespräch mit Josia Topf, Paralympics Sieger der Sommerspiele in Paris 2024, war eine weitere inspirierende Erinnerung, die mit zurück nach Münster genommen wird. Berlin war eine Reise wert!

Text und Foto: Gesa Gronert

SGS glänzt beim NRW-Schwimm-Mehrkampf mit fünf Podestplätzen

Mit starken Leistungen und großem Einsatz präsentierten sich die Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer des C und B Kaders beim Nordrhein-Westfälischen Schwimm-Mehrkampf am vergangenen Wochenende in Mönchengladbach.

Für den Schwimmnachwuchs der SGS ist dieser Wettkampf die erste Gelegenheit, sich über Bezirksgrenzen hinaus mit den besten Schwimmer*innen aus ganz NRW zu messen.

Die Qualifikation für den schwimmerischen Mehrkampf erfolgte über die Addition der jeweiligen Zeiten über 100 m und 200 m in den Lagen Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul. Im Jahrgang 2016 wurden die Strecken 50 m und 100 m Schmetterling gewertet. Pro Jahrgang und Lage sind die besten 16 Sportler*innen startberechtigt. Das Wettkampfformat blieb im Vergleich zu den Vorjahren unverändert.

17 Schwimmer*innen der SGS hatten sich in den vergangenen Monaten über das in diesem Jahr neu eingeführte Qualifikationsformat für die Landesmeisterschaften qualifiziert.

Im Jahrgang 2016 durften sich Jonte Nadirk und Thea Scharlau (beide Schmetterling) jeweils über den ersten Platz auf Landesebene freuen. Beide starteten zum ersten Mal auf NRW-Ebene und überzeugten direkt mit starken Nerven und hervorragenden Leistungen.

Weitere Podestplätze im SMK Rücken erreichten Pauline Kamp und Gabriel Prokopp-Lopez (beide Jahrgang 2015) mit jeweils Platz drei sowie Hannes Mollenhauer (Jahrgang 2014), der sich wie bereits im Vorjahr den Vizemeistertitel sicherte.

Allen auf dem Podest platzierten Athlet*innen gelang es, ihre bereits starken Saisonleistungen teilweise deutlich zu verbessern. Besonders hervorzuheben ist dabei die erneute Leistungssteigerung von Jonte Nadirk auf allen Strecken. Nach seinen starken Auftritten beim letzten Wettkampf in Warendorf zeigte der junge Schwimmer mit großem Kampfgeist und unbeirrbarem Willen erneut, welches Potenzial in ihm steckt.

Gabriel Prokopp-Lopez und Marilene Hansen konnten durch ihre neuen Bestzeiten ihre Position auf der Qualifikationsliste für den SMK auf Bundesebene (Jahrgänge 2015 bis 2013) verbessern. Pauline Kamp und Hannes Mollenhauer haben sich aufgrund ihrer gezeigten Leistungen bereits einen Start auf Bundesebene gesichert.

Aurel Siebert (Jahrgang 2015) erreichte im SMK Schmetterling den fünften Platz. Aufgrund seiner bereits in dieser Saison erzielten Zeiten ist auch für ihn eine Teilnahme am SMK auf Bundesebene sehr wahrscheinlich.

Insgesamt erreichte das Team der SGS Münster einen hervorragenden vierten Platz in der Gesamtwertung und unterstrich damit eindrucksvoll die starke Nachwuchsarbeit des Vereins.

Die Trainer Felix Reimann und Maximilian Drewes zeigten sich mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden. Bis zum SMK auf Bundesebene wird nun noch gezielt an den teilweise ausbaufähigen Leistungen im punkteträchtigen Wettkampfteil Kicken in Rücken- und Bauchlage gearbeitet.

Für den Deutschen Mehrkampf Anfang Juni in Düsseldorf drücken wir allen Schwimmerinnen und Schwimmern die Daumen, dass weitere Qualifikationen für den Wettkampf auf Bundesebene gelingen.

Ergebnisse im Überblick

SMK Schmetterling
Jonte Nadirk, Jahrgang 2016, 1. Platz mit 1.667 Punkten
Thea Scharlau, Jahrgang 2016, 1. Platz mit 1.986  Punkten
Lukeriia Yakymenko, Jahrgang 2016, 8. Platz mit 1.326 Punkten
Aurel Siebert, Jahrgang 2015, 5. Platz mit 1.555 Punkten

SMK Rücken
Theo Schuppert, Jahrgang 2016, 10. Platz mit 1.135 Punkten
Gabriel Prokopp-Lopez, Jahrgang 2015, 3. Platz mit  1.856 Punkten
Pauline Kamp, Jahrgang 2015, 3. Platz mit 2.593 Punkten
Oskar Weidenhaupt, Jahrgang 2015, 10. Platz mit 1.274 Punkten
Hannes Mollenhauer, Jahrgang 2014, 2. Platz mit 2.571  Punkten

SMK Brust
Sophie Harder, Jahrgang 2016, 8. Platz mit 1.528
Marilene Hansen, Jahrgang 2015, 6. Platz mit  2.014 Punkten
Martha Jeibmann, Jahrgang 2015, 16. Platz mit 1.712 Punkten
Philipp Müller, Jahrgang 2015, 5. Platz mit 1.642 Punkten

SMK Freistil
Philipp Essmann, Jahrgang 2016, Platz 5. mit 1.424 Punkten
Laura Berning, Jahrgang 2016, 6. Platz mit 1.484 Punkten
Maximilian Kobus, Jahrgang 2015, 5. Platz mit  1.701 Punkten
Aaron Wiens, Jahrgang 2014, 7. Platz mit 1.696 Punkten

Text: Jutta Wiens
Foto: SGS Münster

D-Kaderschwimmer beim Borghorster Nachwuchsschwimmfest Jungküken- und Kükenschwimmen

Am 26.4. starteten die jüngsten Schwimmer der SGS Münster in Borghorst. Der Wettkampf war gut besucht und die Organisation des Wettkampfes war reibungslos. Bei 15 Schwimmern mit insgesamt 56 Starts gab es 8 erste Plätze, 8 zweite Plätze und 6 mal den dritten Platz.

Zuerst startete der Jahrgang 2019/2020 mit dem sogenannten „kindgerechten Wettkampf“ über die 25m Rücken, Brust und Kraul. Amalia Siebert brachte einen ganzen Medaillensatz nach Hause mit Platz 1 über die 25m Freistil, Platz 2 über die 25 Rücken und Platz 3 über die 25m Brust. 

Lea Linnemannstöns verbesserte sich mehrere Sekunden über die 25m Brust (Platz 4), über 25m Freistil und 25m Rücken belegte sie Platz 8 bzw. 9. 

Tilda Weier war über die 25m Rücken schnell unterwegs (Platz 7). Auch über die 25m Brust und 25m Freistil verbesserte sie sich.

„Die jüngsten Schwimmer sind öfter noch ein bisschen unkonzentriert; kleine Fehler am Start oder beim Anschlag können gleich mehrere Sekunden ausmachen. Aber das ist auch ein Lernprozess“, so das Fazit der Trainer.

Im Jahrgang 2018 belegte Maximilian Prokopp Lopez den ersten Platz über 50m Rücken in neuer Bestzeit, auch über die 50m Freistil gewann er Gold, über 50m Brust wurde er Dritter.

Sara Kobus belegte dreimal Platz 2, die leistungsmäßig wertvollste Zeit schwamm sie über die 50m Rücken in 00:45,82. Mit dieser Zeit erreicht sie 11 Rudolphpunkte, was einem sehr guten Leistungsniveau entspricht.

Jonas Everding schwamm trotz gerade überstandenem Infekt über 50m Rücken auf Platz 3, dicht gefolgt vom Samuel Boening auf Platz 5. Samy Bron wurde Fünfter über die 50m Brust.

Elijah Wojdat wurde über seine Paradestrecke 50m Brust wegen eines Anschlagsfehlers disqualifiziert, über 50m Rücken schwamm er mit Bestzeit auf Platz 13.

Im Jahrgang 2017 war Felix Kläver mit fünf mal Gold am erfolgreichsten. Über 100m Lagen, 50m Rücken und 50m Schmetterling schwamm er Bestzeit. Seine  Zeit über 50m Freistil entspricht  3 Rudolphpunkten.

Michael Pinchuk erreichte über 50m Rücken und 100m Lagen Platz 2 hinter Felix, Thibeau Grados schwamm auf Platz 2 über 50m Schmetterling und Platz 3 über 50m Rücken, Benyamin Refahi wurde Zweiter über 50m Brust und Dritter über die 50m Freistil. Die 2017er Jungs haben insgesamt ein  gutes Leistungsniveau gezeigt.

Thea Weier schwamm 4 Bestzeiten. Bei starker Konkurrenz schwamm sie über 50m Schmetterling und 50m Freistil knapp am Podest vorbei. Für sie etwas enttäuschend, aber die Konkurrenz kann man sich nicht aussuchen.

Im Jahrgang 2016 freute sich Alexander Enns über Platz 3 bei 50m Schmetterling. Auch  freute er sich über drei weitere Bestzeiten.

Die Kinder sind viele Bestzeiten geschwommen,  sehr gut geklappt haben die Rollwenden im Kraul- und Rückenschwimmen. Die Starts und die Beinarbeit waren zum Teil noch verbesserungswürdig. Ein Wettkampf ist daher auch immer eine Standortbestimmung in Sachen Technik, die im Schwimmsport sehr wichtig ist und über die Jahre erlernt werden muss. Insgesamt hat der Wettkampf Trainern wie Schwimmern Spaß gemacht. 

Text: Susanne Rellensmann

SG Schwimmen Münster bei den 137. Deutschen Meisterschaften in Berlin – Kassenbrock glänzt mit Doppel-Bestzeit, Brüggenhorst setzt neuen Rekord

Mit vier Athletinnen und Athleten im Starterfeld der 137. Deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin zeigte die SG Schwimmen Münster (SGS) eine starke Präsenz in der Bundeshauptstadt. Neben beeindruckenden Leistungen der männlichen Starter überzeugten auch die beiden Münsteranerinnen Inga Brüggenhorst und Anna Pia Schwennicke auf nationaler Bühne.

Kassenbrock: Zweimal persönliche Bestzeit
Der 20-jährige Maximilian Kassenbrock lieferte bei seinen beiden Starts eine beeindruckende Leistungsschau ab. Über 50 Meter Freistil schwamm er in 24,16 Sekunden – eine neue persönliche Bestzeit und Platz 47 in der offenen Gesamtwertung unter 65 gewerteten Teilnehmern. 

Noch beeindruckender war sein Auftritt über 100 Meter Freistil: In 52,62 Sekunden – ebenfalls eine persönliche Bestzeit – belegte er Rang 51 von 85 gewerteten Startern in diesem hochkarätig besetzten Feld. Kassenbrock zeigt eindrucksvoll, wie viel Entwicklungspotenzial noch in ihm steckt.

Zweimal Bestzeit bei Deutschen Meisterschaften – das ist eine hervorragende Leistung, auf die der junge Freistilspezialist aus Münster und das gesamte Trainerteam der SGS zu Recht stolz sein können.

Kröner mit solider Vorstellung über 50 Meter Brust
Moritz Kröner trat über 50 Meter Brust an – einer der härtesten Kurzstrecken-Disziplinen des deutschen Schwimmsports. Mit einer Zeit von 30,33 Sekunden belegte er Platz 50 von 53 gewerteten Startern in einem Feld, das von Titelverteidiger Melvin Imoudu angeführt wurde. Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ist für ihn eine wichtige Erfahrung auf dem Weg zu weiteren Leistungssteigerungen.

Brüggenhorst: Bestzeit über 100 Meter Brust – und schneller als ihre Meldezeit über 50 Meter
Inga Brüggenhorst (Jahrgang 1996) war in gleich zwei Bruststrecken am Start und zeigte dabei ihre bislang stärksten Auftritte bei Deutschen Meisterschaften. Über 100 Meter Brust steigerte sie sich auf 1:14,21 Minuten und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit von 1:14,74 Minuten deutlich – ein Fortschritt von mehr als einer halben Sekunde, der Platz 32 in der Gesamtwertung bedeutete. Eine reife, taktisch klug geschwommene Leistung der erfahrenen Münsteranerin.

Auch über 50 Meter Brust überzeugte Brüggenhorst: In 33,87 Sekunden blieb sie klar unter ihrer Meldezeit von 34,27 Sekunden und belegte Platz 29. Zwei starke Rennen, die zeigen, dass Inga Brüggenhorst in dieser Saison in Topform ist.

Schwennicke trotzt der langen Distanz – starkes Rennen über 800 Meter Freistil
Anna Pia Schwennicke (Jahrgang 2006) bestritt mit den 800 Metern Freistil eine der anspruchsvollsten Ausdauerdistanzen des Wettkampfprogramms. In 9:50,86 Minuten belegte sie Platz 28 und schwamm damit nur knapp über ihrer Meldezeit von 9:48,35 Minuten – eine beachtliche Leistungsstabilität auf dieser extrem kräftezehrenden Strecke bei nationalen Titelkämpfen. Für die junge Langstrecklerin ist das Ergebnis ein weiterer Beleg für ihre kontinuierliche Entwicklung.

Die SG Schwimmen Münster blickt auf eine rundum erfolgreiche Meisterschaft zurück: Bestzeiten, unterbotene Meldezeiten und wertvolle Erfahrungen auf höchstem nationalem Niveau – der Nachwuchs und die erfahrenen Kräfte der SGS zeigen gemeinsam, dass Münsters Schwimmsport lebt und wächst.

Text: Alf Kassenbrock
Foto: SGS Münster

Generalprobe der SGS Münster beim 44. Sparkassen Pokalschwimmen in Warendorf 

Schwimmer*innen der A-, B-, C-Kader der SGS Münster nutzten das 44. Sparkassen Pokalschwimmen in Warendorf als Generalprobe für den nun Kürze anstehenden Schwimmerischen Mehrkampf NRW (09./10.05. bzw. 16./17.05. in Mönchengladbach). 

Die bei den NRW Meisterschaften teilnahmeberechtigten Schwimmer*innen (Jahrgang 2013 bis 2016) erprobten sich vor allem auf den dort zu absolvierenden Strecken. Einige der Starter*innen konnten mit beeindruckenden Leistungssteigerungen glänzen. Dies gilt insbesondere für Jonte Nadirk (2016), der der sowohl auf 100 m Schmetterling als auch 400 m Freistil nahezu außergewöhnliche Leistungssteigerungen an den Tag legte. Er und seine Kaderkollegin Eszter Szabó (2017) genau wie deren Schwester Sára Szabó (2013) und Hannes Mollenhauer (2016) siegten in all den von ihnen bestrittenen Wettkämpfen und holten jeweils vier bzw. fünf Goldmedaillen. Sára Szabó sowie Thies Scharlau (2013) konnten ihre Zeiten auf den von ihnen absolvierten Freistil Strecken und Luis Weidenhaupt (2013) auf der Strecke über 100m Schmetterling so verbessern, dass alle drei Schwimmer*innen gute Chancen in diesen Lagen für eine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf in Düsseldorf im Juni 2026 haben. Auch Anna Ruzickova (2013) konnte sich auf den von ihr geschwommenen Freistilstrecken bemerkenswert steigern, so dass sie sich erstmals für die NRW Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert hat. 

Insgesamt zeigte sich beim SGS-Team die Effektivität des Trainingslagers in den Osterferien; auch bei denen, die letztlich keine neuen Bestzeiten im Gepäck hatten, waren deutliche Technikverbesserungen zu sehen, was die mit dem Ergebnis des Wochenendes zufriedenen Trainer Maximilian Drewes und Felix Reimann mit Zuversicht nach Mönchengladbach sehen lässt. 

Auch der Para-Kader mit Annika Lekon (2003), Johanna Witte (2007), Emma und Felix Vorwerk (2008), Tjado Jüsche (2009), Andre Markov (2010) und die jüngeren Schwimmer*innen des C-Kaders waren beim Wettkampf an dem herrlichen Sonnenwochenende mit konstant guten Leistungen dabei. 

Insgesamt standen die oben gennannten Sportler*innen sowie Tilda Grund und Adrian Siebert (2013), Aaron Wiens (2014), Marilene Hansen, Martha Jeibmann, Pauline Kamp, Maximillian Kobus, Philipp Müller, Gabriel Prokopp Lopez, Filip Ruzicka, Aurel Siebert, Oskar Weidenhaupt (2015), Laura Berning, Sophie Harder, Delara Jamhiri,  Ina Moschner, Thea Scharlau, Philipp Essmann, Theo Schuppert, Lukeriia Yakymenko (2016) sowie Marit Bertels, Mia Bundzinskaite und Emma Cotelea (2017) der SGS-Kader bei den knapp 120 Starts rund 70-mal auf dem Podest und sammelten über 30 Gold-, über 20 Silber und 15 Bronze-Medaillen. Trotz der vergleichsweise geringen Mannschaftsgröße und nur dem halben A-Kader konnte das SGS-Team den zweiten Platz in der Mannschaftswertung holen. 

Text: Cornelia Hansen
Foto: SGS Münster

SGS-Ehrung bei der Gala des Sports 2026 in Münster

Am 19. April 2026 sorgte der Stadt Sportbund Münster im Theater Münster für eine große Bühne für große Leistungen. Bei der Gala des Sports kamen abseits aller sportlichen Wettkämpfe Sportlerinnen und Sportler der unterschiedlichsten Sportarten, Sportbegeisterte und Sportengagierte aus Münster zusammen, um im festlichen Rahmen zu fachsimpeln, sich auszutauschen und sich über die Ehrung der Athleten und Athletinnen durch Oberbürgermeister Tilmann Fuchs und sein Team zu freuen.

Von der Startgemeinschaft Schwimmen Münster wurden dieses Jahr im Junioren Bereich Gabriel Prokopp-Lopez, Thies Scharlau und Franka Gerling ausgezeichnet. Im Erwachsenen Bereich erhielten Anna Pia Schwennicke, Sandra Willeboordse, Tanja Kintrup, Alexander Bergenthal, sowie Gesa Gronert, Lina Bundsinkiene und Darius Ziemba Ehrenurkunden und Medaillen. Das Trainerteam mit Maximilian Drewes und Susanne Rellensmann freute sich mit den geehrten Schwimmerinnen und Schwimmern.

Text: Gesa Gronert
Foto: SGS Münster