
Emma Vorwerk wurde von Special Olympics Deutschland für das Team Germany nominiert und startete am 28. und 29.03.2026 mit einer zwölfköpfigen Delegation beim Special Olympics Italia Giulio Velati Swimming Memorial. 6 Delegationen aus den SO Landesverbänden Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, NRW und Brandenburg machten sich auf den Weg Richtung Mailand, um gemeinsam mit über 200 italienischen Schwimmern und Schwimmerinnen im Hallenbad des Faustina Sporting Club in Lodi, in der Nähe von Mailand, über verschiedenste Strecken ins Wasser zu springen. Emma war gemeinsam mit Maximilian Ott vom Landesverband Hessen die jüngste Teilnehmerin aus Deutschland.
Am Samstag wurden alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland im Rahmen der Eröffnungsfeier offiziell begrüßt und neben Funktionären von Special Olympics Italien und Special Olympics Lombardei, richtete auch der Bürgermeister der Stadt Lodi herzliche Worte and das Team Germany. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung konnte das Giulio Velati Swimming Memorial nicht besser beginnen.
Auf dem Wettkampf trafen sich die Delegationen von Special Olympics Lombardei und die Veranstaltung wurde vom Sportverein No Limits ausgerichtet, deren Vorsitzende Alessandra Sanna mit ihrem Team ganze Arbeit leistete. Alessandra ist auch Nationale Koordinatorin für Leichtathletik und Schwimmen bei Special Olympics Italien und kümmerte sich auf ganz besondere Weise um die deutschen Athleten und Athletinnen. Somit wurde die Teilnahme nicht nur zu einem sportlichen Highlight, sondern auch zu einem einzigartigen italienischen Erlebnis.
Das Ergebnis nach 2 langen Wettkampftagen übertraf alle Erwartungen – es gab 10 x Gold, 9 x Silber, 4 x Bronze, 6 x den vierten und 5 x den fünften Platz. Emma holte über 200m Lagen und 200m Brust jeweils Gold und zeigte starke Leistungen über ihre Paradestrecken, über die sie auch auf den Nationalen Spielen der Special Olympics starten wird. Diese finden im Sommer im Saarland statt und der Rest des Para Kaders der SG Schwimmen Münster wird dort ebenfalls am Start sein.
Am Sonntagnachmittag endete die Veranstaltung nach der letzten Siegerehrung und die Delegation machte sich auf die Rückreise nach Deutschland. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den verschiedenen Landesverbänden trafen in dieser Zusammensetzung das erste Mal aufeinander und alle hatten von Anfang an das gute Gefühl, dass man als Mannschaft gemeinsam auf dem Startblock steht und Jeder und Jede mitgefiebert hat. Team Germany war sich einig – das war ein toller Wettkampf! Grazie mille, Italia!
Text und Foto: Gesa Gronert





