Münsteraner Stadtmeisterschaften 2026: Schwimmsport für die ganze Familie

Am 12. September 2026 richtet die SG Schwimmen Münster e.V. die Inklusiven Münsteraner Stadtmeisterschaften 2026 im DJK Sportbad Coburg aus. Bereits zum wiederholten Mal übernimmt die SGS Münster die komplette Organisation der Veranstaltung – vom Kampfgericht über die technische Durchführung bis hin zur Auswertung der Ergebnisse.

Die Stadtmeisterschaften bieten allen Münsteranerinnen und Münsteranern die Möglichkeit, Wettkampfluft zu schnuppern und sich unter fairen Bedingungen mit Gleichaltrigen zu messen. Teilnahmeberechtigt sind Bürgerinnen und Bürger der Stadt Münster, Mitglieder Münsteraner Vereine sowie Schülerinnen und Schüler der Münsteraner Schulen. Besonderen Wert legt die SGS Münster dabei auf einen offenen und inklusiven Wettkampf, an dem Menschen mit und ohne Behinderung teilnehmen können.

Auf dem Programm stehen die 50-Meter-Strecken in den Schwimmarten Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil. Ein besonderes Highlight bildet erneut die beliebte 4 x 50 Meter Freistil-Familien- und Freundestaffel, bei der der Spaß und das gemeinsame Erlebnis im Vordergrund stehen.

„Die Stadtmeisterschaften sollen vor allem Freude am Schwimmsport vermitteln und Menschen aller Altersgruppen zusammenbringen. Ob Vereinsmitglied, Hobbyschwimmer oder Familie – jeder kann mitmachen und Wettkampferfahrung sammeln“, betont die SGS Münster.

Der Wettkampf beginnt um 10:00 Uhr, Einlass ist ab 09:00 Uhr. Voranmeldungen sind bis zum 7. September 2026 möglich. Einzelstarter können sich zudem noch am Veranstaltungstag bis 09:30 Uhr direkt im Bad anmelden.

Alles Informationen zu Wettkampf gibt es hier

Die SGS Münster freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie viele Zuschauerinnen und Zuschauer bei einem spannenden Tag rund um den Schwimmsport.

Text: Karolin Michel

SG Schwimmen Münster glänzt bei DJM 2026 in Berlin

Die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften (DJM) vom 9. bis 13. Juni 2026 in Berlin bildeten den Saisonhöhepunkt für Deutschlands beste Nachwuchsschwimmerinnen und -schwimmer. In der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark trafen sich die größten Talente des Landes, um sich mit der nationalen Spitze ihres Jahrgangs zu messen. Die DJM gelten als das größte Schwimmevent Deutschlands gemessen an der Teilnehmerzahl.

Mit Josefine Michel und Anna Stockel – beide Jahrgang 2012 – konnten sich in diesem Jahr gleich zwei Schwimmerinnen der SG Schwimmen Münster e. V.  über die „Road to DJM“-Qualifikationsserie begehrte Startplätze sichern. Für Josefine Michel standen insgesamt 4 Starts bei den Meisterschaften an, ihre Teamkollegin Anna Stockel hatte sich für 2 Wettkämpfe qualifiziert.

Bereits am ersten Wettkampftag begann für Josefine Michel (TSV Handorf) die Meisterschaft über 50 Meter Brust. Dabei bestätigte sie ihre Meldezeit und belegte einen starken 15. Platz im deutschlandweiten Vergleich ihres Jahrgangs.

Anna Stockel (SV 91) griff ab Donnerstag ins Wettkampfgeschehen ein und startete wie ihre Teamkollegin über die 100 Meter Brust. Beide Münsteranerinnen konnten in diesem Wettkampf überzeugen: Sowohl Anna als auch Josefine schwammen persönliche Bestzeiten und belegten die Plätze 17 und 18.

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Anna Stockel am Freitag über die 200 Meter Brust. Mit einer deutlichen Steigerung ihrer persönlichen Bestzeit verpasste sie den Einzug in das begehrte Finale nur denkbar knapp. Am Ende bedeutete ihre starke Leistung einen hervorragenden 10. Platz in Deutschland.

Am letzten Wettkampftag stand für Josefine Michel noch der Start über 50 Meter Freistil auf dem Programm. Mit einer Zeit nur knapp über ihrer Bestmarke zeigte sie auch zum Abschluss der anstrengenden Wettkampfwoche eine solide Leistung und durfte mit ihrem Abschneiden sehr zufrieden sein.

Für beide Athletinnen war die Teilnahme an den DJM eine besondere Erfahrung: starke Platzierungen, neue Bestzeiten und wertvolle Eindrücke aus Berlin bilden eine solide Grundlage für die weitere sportliche Entwicklung. Trainer Maximilian Drewes zeigte sich begeistert von den Leistungen seiner Schützlinge.

Text: Karolin Michel und Kerstin Grund
Foto: SGS Münster

D-Kader  beim Freistiltreffen in Rheine

Am 13./14.6. fand im Freibad Rheine das wie immer gut besuchte Freistiltreffen statt. Mit 2860 Meldungen aus NRW, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Hamburg und den Niederlanden erfreut es sich großer Beliebtheit. Das Wetter war zwar kalt und windig, aber überwiegend trocken. Die SGS Münster war mit 17 Schwimmerinnen und Schwimmern der Jahrgänge 2016 bis 2019 am Start.

Im sogenannten „kindgerechten Wettkampf“ starteten die Jahrgänge 2019/2020. Es waren je 25m Rücken, 25m Brust und 25m Freistil zu absolvieren. Nilla Bertels wurde 8. über 25m Brust, 5. über 25m Freistil und 11. über 25m Rücken. Tilda Weier schlug als 10. an über die 25m Brust und 25m Rücken, über 25m Freistil wurde sie 13. Allen Teilnehmern des kindgerechten Wettkampfes wurden Urkunden und eine Teilnehmermedaille überreicht. 

Im Jahrgang 2018  schlug  Maximilian Prokopp Lopez immer am schnellsten an:  Gold über  50m Rücken, 50m Brust und 50m Freistil. Sara Kobus wurde Zweite über 50m Brust und zweimal Dritte (50m Rücken und 50m Freistil). Jonas Everding gewann Bronze über 50m Rücken und 50m Freistil mit Bestzeit. Josef Weidmann freute sich sehr über den zweiten Platz bei 50m Brust und drei neue Bestzeiten. Samuel Boening, Samy Bron, Elijah Wojdat  und Anna Kohnen schwammen ebenfalls jeweils drei  Bestzeiten. Leider wurden Samy und Anna dann wegen eines Anschlagsfehlers bei 50m Brust disqualifiziert. 

Felix Kläver (Jahrgang 2017) wurde zweimal Erster (50m Freistil und 50m Brust), zweimal gewann er die Silbermedaille (50m Schmetterling und 50m Rücken). Thea Weier gewann Silber über die 50m Schmetterling und 50m Freistil, Helena Pietsch belegte über 50m Brust den zweiten Platz und schwamm vier Bestzeiten. Thibault Grados wurde dreimal Dritter (50m Schmetterling, 50m Rücken und 50m Freistil), bei allen Starts schwamm er Bestzeit. Benyamin Refahi schwamm drei Bestzeiten und wurde Dritter über seine Paradestrecke 50m Brust. Michael Pinchuk verpasste Medaillenränge nur knapp und schwamm ebenfalls drei Bestzeiten. Alexander Enns war nach längere Krankheit noch nicht wieder in Topform. Vor allem über die 50m Freistil hat er sich sehr verbessert.

„Es war wieder ein attraktiver Wettkampf. Die Kinder hatten Spaß beim Schwimmen und miteinander spielen, so dass die Zeit nicht lang wurde. Es wurden sehr viele Bestzeiten geschwommen. Wir haben in den Jahrgängen 17 und 18 überwiegend vordere Plätze belegt und ein gutes Niveau gezeigt.“

Text: Susanne Rellensmann
Foto: SGS Münster

Gerling krönt Saison mit Meistertiteln

Bei den Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf (DM SMK) am vergangenen Wochenende im Rheinbad Düsseldorf setzte die SGS erneut Akzente.

In der Altersgruppe des Jahrgangs 2013 traten vier Münsteraner an – trotz Unruhe im Vorfeld aufgrund der veränderten Qualifikationsbedingungen.

Besonders aufsehenerregend hier war Franka Gerling (Stammverein TSV Handorf). Über 200 m Rücken verbesserte sie ihren NRW-Rekord erneut, über 100 m Rücken zeigte sie eine weitere fehlerlose Leistung. Mit dem Titel Deutsche Meisterin im Rücken-Mehrkampf krönte sie ihre starke Vorstellung. Zudem gewann sie das 50 m Rücken-Sprint-Finale in einer beeindruckenden Zeit von 30,88 s. Außerhalb der Rückenstrecken überzeugte sie über 100 m und 200 m Freistil und belegte hier den sechsten Platz.

Ihre Alterskollegin Tilda-Constanze Grund (Stammverein TSV Handorf) trat über die Langstrecken an und belegte in der Kombination 400 m und 800 m Freistil gegen eine starke Konkurrenz Platz 10 auf Bundesebene.

Thies Scharlau (Stammverein TuS Hiltrup) landete im Mittelstrecken-Mehrkampf über 100 m und 200 m Freistil auf Platz 8 und beendete den Schmetterlings-Mehrkampf über 100 m und 200 m auf Platz 20. Teamkollegin Sára Szabó (Stammverein TuS Hiltrup) erreichte im Mittelstrecken-Mehrkampf – ebenfalls über 100 m und 200 m Freistil – Platz 10, im Kraul-Mehrkampf über 200 m und 400 m Platz 20.

Für die Jahrgänge 2014 und 2015 hatten sich insgesamt vier SGS-Akteure qualifiziert. Die Regularien blieben identisch mit den Vorjahren.

Den Jahrgang 2014 vertrat Hannes Mollenhauer (Stammverein SV 91) überzeugend. Über Rücken kam er im SMK insgesamt auf Rang 6, insbesondere die Disziplinen 100 m und 200 m Rücken brachten viele Punkte für sein Gesamtergebnis.

Teamkollege Gabriel Prokopp Lopez (Stammverein TuS Hiltrup), Jahrgang 2015, trat ebenfalls mit dem Rückenfokus an und belegte Platz 7. Insbesondere seine Leistung über 200 m Lagen war erfreulich. Am Ende konnte er sich ausserdem über das Hinzugewinnen des fehlenden Punkts für den Landeskader NRW freuen.

Das Trainerduo Maximilian Drewes und Felix Reimann zeigte sich sehr zufrieden mit den SGS-Leistungen. Von insgesamt 168 Vereinen aus dem gesamten Bundesgebiet konnte die SGS als beste NRW-Mannschaft mit dem 13. Platz im Medaillenspiegel nach Münster zurückkehren.

Text: Kerstin Grund
Foto: SGS Münster

Erfolgreiche NRW-Jahrgangsmeisterschaften für die Schwimmer*innen der Startgemeinschaft Münster

Mit zahlreichen persönlichen Bestleistungen, sieben Top-3-Platzierungen, insgesamt 30 Top-Ten-Platzierungen und gleich zwei NRW-Jahrgangsrekorden kehrten die zwölf Athletinnen und Athleten der Startgemeinschaft Schwimmen Münster e. V. am Wochenende aus Dortmund zurück.

Neben dem erfolgreichen Auftritt auf NRW-Ebene war das Ziel, weitere Qualifikationen für die bevorstehenden Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Berlin bzw. Düsseldorf zu sichern. Gemeinsam mit Trainer Maximilian Drewes hatten die Schwimmer*innen ihre Startaufstellungen strategisch auf diese letzte Etappe der „Road to DJM“ abgestimmt, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen – und die Ergebnisse sprechen für sich.

Franka Gerling (Jg. 2013) präsentierte sich in absoluter Bestform: Auf allen drei Rückenstrecken wurde sie NRW-Jahrgangsmeisterin und stellte dabei gleich zwei NRW-Jahrgangsrekorde auf – über 100 m Rücken in 1:06,11 Minuten und über 200 m Rücken in 2:22,78 Minuten. Über 200 m Lagen sicherte sie sich zudem den Vizetitel. Damit hat sie sich souverän für die DM SMK qualifiziert.

Thies Scharlau (Jg. 2013) erkämpfte sich über 100 m Freistil den Titel des Vizemeisters, während Josefine Michel (Jg. 2012) über 50 m Brust den dritten Platz belegte. Besonders beeindruckend war die Leistung von Tilda-Constanze Grund (Jg. 2013), die über 800 m Freistil ihre persönliche Bestzeit um bemerkenswerte 21 Sekunden steigerte und damit den dritten Platz erreichte.

Auch Anna Ruzickova, Sára Szabó, Adrian Siebert (alle Jg. 2013), Juliana Smyla, Anna Stockel (beide Jg. 2012), Emma Honemann (Jg. 2011), Moritz Trenkpohl und Laurin Weidenhaupt (beide Jg. 2010) erzielten auf zahlreichen Strecken neue persönliche Bestzeiten.

Welche Leistungen letztlich zur Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften ausreichen, wird sich in den kommenden zwei Wochen zeigen.

Optimal vorbereitet wird das Team jedoch sein: Am Pfingstwochenende werden sich die Athletinnen und Athleten in einem Trainingslager in Übach-Palenberg noch einmal gezielt auf ihre Herausforderungen vorbereiten.

Text: Kerstin Grund
Foto: SGS Münster

Das SGS-Team feiert Erfolge bei der 40. Internationalen Deutschen Meisterschaft im Paraschwimmen in Berlin

Schon seit vielen Jahren begeistert die IDM die besten Para-Schwimmer*innen der Welt. Bei diesem Event haben auch aufstrebende nationale und internationale Athlet*innen die Möglichkeit, sich mit der Elite zu messen. In diesem Jahr fand die IDM als eigenständige Veranstaltung vom 10.-12. Mai 2026 statt, direkt im Anschluss an die Para Swimming World Series in Berlin (07.-09. Mai). Neben Teams aus Brasilien, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, Großbritannien, Island, Österreich, der Schweiz, Portugal, den Niederlanden und natürlich Deutschland wurde die SG Schwimmen aus Münster durch die erfahrene Paraschwimmerin Annika Lekon (TSV Handorf, Jahrgang 2003, Startklasse S9) und die Newcomer Tjado Jüsche (TSV Handorf, Jahrgang 2009, Startklasse S14) und Andre Markov (TSV Handorf, Jahrgang 2010, Startklasse S14) auf dem international anspruchsvollen Event vertreten.

Annika Lekon konnte bei ihren Starts überzeugen und zeigte starke Leistungen vor allem auf den Strecken 200m und 400m Freistil. Die Deutsche Rekordhalterin über 1500m Freistil landete am ersten Wettkampftag über 200m Freistil im B-Finale und belegte in dem starken internationalen Teilnehmerinnenfeld gesamt den elften Platz. National wurde sie Fünfte. 2 Tage später startete sie über die 400m Freistil und freute sich bereits im Vorlauf über eine neue Bestzeit. Diese konnte sie dann am Ende des Tages im A-Finale nochmal toppen, verbesserte sich um weitere 4 Sekunden nach einem beeindruckenden Endspurt und landete in der internationalen Wertung auf Platz 4 und in der nationalen Wertung war sie die zweitschnellste Frau dieser deutschen Meisterschaft. Ein großartiger Erfolg für Annika, die vor Ort auch von den Landestrainern des NRW-Kaders begleitet wurde.

Andre Markov schwamm über 200m Freistil ins Jugendfinale in Bestzeit, konnte seine Leistung über 100m Freistil steigern und schaffte es ebenfalls über 50m Rücken ins Jugendfinale. Mit 50m Freistil rundete er am Dienstagmorgen den Einsatz bei seinen ersten Deutschen Meisterschaften ab.

Tjado Jüsche startete über 50m, 100m und 200m Brust sowie 50m Freistil. Er kam über 100m und 50m Brust jeweils am Abend der Wettkampftage ins Jugendfinale und schwamm ebenfalls persönliche Bestzeiten. Im Jugendfinal zeigte er über 50m Brust ein ambitioniertes Rennen und wuchs über sich hinaus.

Sechs Finaleinzüge für das dreiköpfige Team der SG Schwimmen Münster bei einer Deutschen Meisterschaft im internationalen Setting des SSE Berlin waren eine bemerkenswerte Bilanz. Der Wettkampf wurde abgerundet durch die Weltrekorde von Janis Mc David über 100m Brust und von Taliso Engel über 200m und 50m Brust. Tjado kam in den Genuss im Call Room mit den neuen Weltrekordhalter vor den Starts zu den Weltrekorden zu warten. Auch ein Gespräch mit Josia Topf, Paralympics Sieger der Sommerspiele in Paris 2024, war eine weitere inspirierende Erinnerung, die mit zurück nach Münster genommen wird. Berlin war eine Reise wert!

Text und Foto: Gesa Gronert