D-Kaderschwimmer beim Borghorster Nachwuchsschwimmfest Jungküken- und Kükenschwimmen

Am 26.4. starteten die jüngsten Schwimmer der SGS Münster in Borghorst. Der Wettkampf war gut besucht und die Organisation des Wettkampfes war reibungslos. Bei 15 Schwimmern mit insgesamt 56 Starts gab es 8 erste Plätze, 8 zweite Plätze und 6 mal den dritten Platz.

Zuerst startete der Jahrgang 2019/2020 mit dem sogenannten „kindgerechten Wettkampf“ über die 25m Rücken, Brust und Kraul. Amalia Siebert brachte einen ganzen Medaillensatz nach Hause mit Platz 1 über die 25m Freistil, Platz 2 über die 25 Rücken und Platz 3 über die 25m Brust. 

Lea Linnemannstöns verbesserte sich mehrere Sekunden über die 25m Brust (Platz 4), über 25m Freistil und 25m Rücken belegte sie Platz 8 bzw. 9. 

Tilda Weier war über die 25m Rücken schnell unterwegs (Platz 7). Auch über die 25m Brust und 25m Freistil verbesserte sie sich.

„Die jüngsten Schwimmer sind öfter noch ein bisschen unkonzentriert; kleine Fehler am Start oder beim Anschlag können gleich mehrere Sekunden ausmachen. Aber das ist auch ein Lernprozess“, so das Fazit der Trainer.

Im Jahrgang 2018 belegte Maximilian Prokopp Lopez den ersten Platz über 50m Rücken in neuer Bestzeit, auch über die 50m Freistil gewann er Gold, über 50m Brust wurde er Dritter.

Sara Kobus belegte dreimal Platz 2, die leistungsmäßig wertvollste Zeit schwamm sie über die 50m Rücken in 00:45,82. Mit dieser Zeit erreicht sie 11 Rudolphpunkte, was einem sehr guten Leistungsniveau entspricht.

Jonas Everding schwamm trotz gerade überstandenem Infekt über 50m Rücken auf Platz 3, dicht gefolgt vom Samuel Boening auf Platz 5. Samy Bron wurde Fünfter über die 50m Brust.

Elijah Wojdat wurde über seine Paradestrecke 50m Brust wegen eines Anschlagsfehlers disqualifiziert, über 50m Rücken schwamm er mit Bestzeit auf Platz 13.

Im Jahrgang 2017 war Felix Kläver mit fünf mal Gold am erfolgreichsten. Über 100m Lagen, 50m Rücken und 50m Schmetterling schwamm er Bestzeit. Seine  Zeit über 50m Freistil entspricht  3 Rudolphpunkten.

Michael Pinchuk erreichte über 50m Rücken und 100m Lagen Platz 2 hinter Felix, Thibeau Grados schwamm auf Platz 2 über 50m Schmetterling und Platz 3 über 50m Rücken, Benyamin Refahi wurde Zweiter über 50m Brust und Dritter über die 50m Freistil. Die 2017er Jungs haben insgesamt ein  gutes Leistungsniveau gezeigt.

Thea Weier schwamm 4 Bestzeiten. Bei starker Konkurrenz schwamm sie über 50m Schmetterling und 50m Freistil knapp am Podest vorbei. Für sie etwas enttäuschend, aber die Konkurrenz kann man sich nicht aussuchen.

Im Jahrgang 2016 freute sich Alexander Enns über Platz 3 bei 50m Schmetterling. Auch  freute er sich über drei weitere Bestzeiten.

Die Kinder sind viele Bestzeiten geschwommen,  sehr gut geklappt haben die Rollwenden im Kraul- und Rückenschwimmen. Die Starts und die Beinarbeit waren zum Teil noch verbesserungswürdig. Ein Wettkampf ist daher auch immer eine Standortbestimmung in Sachen Technik, die im Schwimmsport sehr wichtig ist und über die Jahre erlernt werden muss. Insgesamt hat der Wettkampf Trainern wie Schwimmern Spaß gemacht. 

Text: Susanne Rellensmann

SG Schwimmen Münster bei den 137. Deutschen Meisterschaften in Berlin – Kassenbrock glänzt mit Doppel-Bestzeit, Brüggenhorst setzt neuen Rekord

Mit vier Athletinnen und Athleten im Starterfeld der 137. Deutschen Schwimmmeisterschaften in Berlin zeigte die SG Schwimmen Münster (SGS) eine starke Präsenz in der Bundeshauptstadt. Neben beeindruckenden Leistungen der männlichen Starter überzeugten auch die beiden Münsteranerinnen Inga Brüggenhorst und Anna Pia Schwennicke auf nationaler Bühne.

Kassenbrock: Zweimal persönliche Bestzeit
Der 20-jährige Maximilian Kassenbrock lieferte bei seinen beiden Starts eine beeindruckende Leistungsschau ab. Über 50 Meter Freistil schwamm er in 24,16 Sekunden – eine neue persönliche Bestzeit und Platz 47 in der offenen Gesamtwertung unter 65 gewerteten Teilnehmern. 

Noch beeindruckender war sein Auftritt über 100 Meter Freistil: In 52,62 Sekunden – ebenfalls eine persönliche Bestzeit – belegte er Rang 51 von 85 gewerteten Startern in diesem hochkarätig besetzten Feld. Kassenbrock zeigt eindrucksvoll, wie viel Entwicklungspotenzial noch in ihm steckt.

Zweimal Bestzeit bei Deutschen Meisterschaften – das ist eine hervorragende Leistung, auf die der junge Freistilspezialist aus Münster und das gesamte Trainerteam der SGS zu Recht stolz sein können.

Kröner mit solider Vorstellung über 50 Meter Brust
Moritz Kröner trat über 50 Meter Brust an – einer der härtesten Kurzstrecken-Disziplinen des deutschen Schwimmsports. Mit einer Zeit von 30,33 Sekunden belegte er Platz 50 von 53 gewerteten Startern in einem Feld, das von Titelverteidiger Melvin Imoudu angeführt wurde. Die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften ist für ihn eine wichtige Erfahrung auf dem Weg zu weiteren Leistungssteigerungen.

Brüggenhorst: Bestzeit über 100 Meter Brust – und schneller als ihre Meldezeit über 50 Meter
Inga Brüggenhorst (Jahrgang 1996) war in gleich zwei Bruststrecken am Start und zeigte dabei ihre bislang stärksten Auftritte bei Deutschen Meisterschaften. Über 100 Meter Brust steigerte sie sich auf 1:14,21 Minuten und verbesserte damit ihre persönliche Bestzeit von 1:14,74 Minuten deutlich – ein Fortschritt von mehr als einer halben Sekunde, der Platz 32 in der Gesamtwertung bedeutete. Eine reife, taktisch klug geschwommene Leistung der erfahrenen Münsteranerin.

Auch über 50 Meter Brust überzeugte Brüggenhorst: In 33,87 Sekunden blieb sie klar unter ihrer Meldezeit von 34,27 Sekunden und belegte Platz 29. Zwei starke Rennen, die zeigen, dass Inga Brüggenhorst in dieser Saison in Topform ist.

Schwennicke trotzt der langen Distanz – starkes Rennen über 800 Meter Freistil
Anna Pia Schwennicke (Jahrgang 2006) bestritt mit den 800 Metern Freistil eine der anspruchsvollsten Ausdauerdistanzen des Wettkampfprogramms. In 9:50,86 Minuten belegte sie Platz 28 und schwamm damit nur knapp über ihrer Meldezeit von 9:48,35 Minuten – eine beachtliche Leistungsstabilität auf dieser extrem kräftezehrenden Strecke bei nationalen Titelkämpfen. Für die junge Langstrecklerin ist das Ergebnis ein weiterer Beleg für ihre kontinuierliche Entwicklung.

Die SG Schwimmen Münster blickt auf eine rundum erfolgreiche Meisterschaft zurück: Bestzeiten, unterbotene Meldezeiten und wertvolle Erfahrungen auf höchstem nationalem Niveau – der Nachwuchs und die erfahrenen Kräfte der SGS zeigen gemeinsam, dass Münsters Schwimmsport lebt und wächst.

Text: Alf Kassenbrock
Foto: SGS Münster

Generalprobe der SGS Münster beim 44. Sparkassen Pokalschwimmen in Warendorf 

Schwimmer*innen der A-, B-, C-Kader der SGS Münster nutzten das 44. Sparkassen Pokalschwimmen in Warendorf als Generalprobe für den nun Kürze anstehenden Schwimmerischen Mehrkampf NRW (09./10.05. bzw. 16./17.05. in Mönchengladbach). 

Die bei den NRW Meisterschaften teilnahmeberechtigten Schwimmer*innen (Jahrgang 2013 bis 2016) erprobten sich vor allem auf den dort zu absolvierenden Strecken. Einige der Starter*innen konnten mit beeindruckenden Leistungssteigerungen glänzen. Dies gilt insbesondere für Jonte Nadirk (2016), der der sowohl auf 100 m Schmetterling als auch 400 m Freistil nahezu außergewöhnliche Leistungssteigerungen an den Tag legte. Er und seine Kaderkollegin Eszter Szabó (2017) genau wie deren Schwester Sára Szabó (2013) und Hannes Mollenhauer (2016) siegten in all den von ihnen bestrittenen Wettkämpfen und holten jeweils vier bzw. fünf Goldmedaillen. Sára Szabó sowie Thies Scharlau (2013) konnten ihre Zeiten auf den von ihnen absolvierten Freistil Strecken und Luis Weidenhaupt (2013) auf der Strecke über 100m Schmetterling so verbessern, dass alle drei Schwimmer*innen gute Chancen in diesen Lagen für eine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf in Düsseldorf im Juni 2026 haben. Auch Anna Ruzickova (2013) konnte sich auf den von ihr geschwommenen Freistilstrecken bemerkenswert steigern, so dass sie sich erstmals für die NRW Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert hat. 

Insgesamt zeigte sich beim SGS-Team die Effektivität des Trainingslagers in den Osterferien; auch bei denen, die letztlich keine neuen Bestzeiten im Gepäck hatten, waren deutliche Technikverbesserungen zu sehen, was die mit dem Ergebnis des Wochenendes zufriedenen Trainer Maximilian Drewes und Felix Reimann mit Zuversicht nach Mönchengladbach sehen lässt. 

Auch der Para-Kader mit Annika Lekon (2003), Johanna Witte (2007), Emma und Felix Vorwerk (2008), Tjado Jüsche (2009), Andre Markov (2010) und die jüngeren Schwimmer*innen des C-Kaders waren beim Wettkampf an dem herrlichen Sonnenwochenende mit konstant guten Leistungen dabei. 

Insgesamt standen die oben gennannten Sportler*innen sowie Tilda Grund und Adrian Siebert (2013), Aaron Wiens (2014), Marilene Hansen, Martha Jeibmann, Pauline Kamp, Maximillian Kobus, Philipp Müller, Gabriel Prokopp Lopez, Filip Ruzicka, Aurel Siebert, Oskar Weidenhaupt (2015), Laura Berning, Sophie Harder, Delara Jamhiri,  Ina Moschner, Thea Scharlau, Philipp Essmann, Theo Schuppert, Lukeriia Yakymenko (2016) sowie Marit Bertels, Mia Bundzinskaite und Emma Cotelea (2017) der SGS-Kader bei den knapp 120 Starts rund 70-mal auf dem Podest und sammelten über 30 Gold-, über 20 Silber und 15 Bronze-Medaillen. Trotz der vergleichsweise geringen Mannschaftsgröße und nur dem halben A-Kader konnte das SGS-Team den zweiten Platz in der Mannschaftswertung holen. 

Text: Cornelia Hansen
Foto: SGS Münster

SGS-Ehrung bei der Gala des Sports 2026 in Münster

Am 19. April 2026 sorgte der Stadt Sportbund Münster im Theater Münster für eine große Bühne für große Leistungen. Bei der Gala des Sports kamen abseits aller sportlichen Wettkämpfe Sportlerinnen und Sportler der unterschiedlichsten Sportarten, Sportbegeisterte und Sportengagierte aus Münster zusammen, um im festlichen Rahmen zu fachsimpeln, sich auszutauschen und sich über die Ehrung der Athleten und Athletinnen durch Oberbürgermeister Tilmann Fuchs und sein Team zu freuen.

Von der Startgemeinschaft Schwimmen Münster wurden dieses Jahr im Junioren Bereich Gabriel Prokopp-Lopez, Thies Scharlau und Franka Gerling ausgezeichnet. Im Erwachsenen Bereich erhielten Anna Pia Schwennicke, Sandra Willeboordse, Tanja Kintrup, Alexander Bergenthal, sowie Gesa Gronert, Lina Bundsinkiene und Darius Ziemba Ehrenurkunden und Medaillen. Das Trainerteam mit Maximilian Drewes und Susanne Rellensmann freute sich mit den geehrten Schwimmerinnen und Schwimmern.

Text: Gesa Gronert
Foto: SGS Münster

Emma Vorwerk startet mit dem Team Special Olympics Germany in Italien

Emma Vorwerk wurde von Special Olympics Deutschland für das Team Germany nominiert und startete am 28. und 29.03.2026 mit einer zwölfköpfigen Delegation beim Special Olympics Italia Giulio Velati Swimming Memorial. 6 Delegationen aus den SO Landesverbänden Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, NRW und Brandenburg machten sich auf den Weg Richtung Mailand, um gemeinsam mit über 200 italienischen Schwimmern und Schwimmerinnen im Hallenbad des Faustina Sporting Club in Lodi, in der Nähe von Mailand, über verschiedenste Strecken ins Wasser zu springen. Emma war gemeinsam mit Maximilian Ott vom Landesverband Hessen die jüngste Teilnehmerin aus Deutschland.

Am Samstag wurden alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland im Rahmen der Eröffnungsfeier offiziell begrüßt und neben Funktionären von Special Olympics Italien und Special Olympics Lombardei, richtete auch der Bürgermeister der Stadt Lodi herzliche Worte and das Team Germany. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung konnte das Giulio Velati Swimming Memorial nicht besser beginnen.

Auf dem Wettkampf trafen sich die Delegationen von Special Olympics Lombardei und die Veranstaltung wurde vom Sportverein No Limits ausgerichtet, deren Vorsitzende Alessandra Sanna mit ihrem Team ganze Arbeit leistete. Alessandra ist auch Nationale Koordinatorin für Leichtathletik und Schwimmen bei Special Olympics Italien und kümmerte sich auf ganz besondere Weise um die deutschen Athleten und Athletinnen. Somit wurde die Teilnahme nicht nur zu einem sportlichen Highlight, sondern auch zu einem einzigartigen italienischen Erlebnis.

Das Ergebnis nach 2 langen Wettkampftagen übertraf alle Erwartungen – es gab 10 x Gold, 9 x Silber, 4 x Bronze, 6 x den vierten und 5 x den fünften Platz. Emma holte über 200m Lagen und 200m Brust jeweils Gold und zeigte starke Leistungen über ihre Paradestrecken, über die sie auch auf den Nationalen Spielen der Special Olympics starten wird. Diese finden im Sommer im Saarland statt und der Rest des Para Kaders der SG Schwimmen Münster wird dort ebenfalls am Start sein.

Am Sonntagnachmittag endete die Veranstaltung nach der letzten Siegerehrung und die Delegation machte sich auf die Rückreise nach Deutschland. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den verschiedenen Landesverbänden trafen in dieser Zusammensetzung das erste Mal aufeinander und alle hatten von Anfang an das gute Gefühl, dass man als Mannschaft gemeinsam auf dem Startblock steht und Jeder und Jede mitgefiebert hat. Team Germany war sich einig – das war ein toller Wettkampf! Grazie mille, Italia!

Text und Foto: Gesa Gronert

Lekon und Markov starten bei den NRW-Para-Meisterschaften in Wuppertal

Am 21. und 22. März 2026 wurden die deutschlandoffenen NRW Meisterschaften Junioren- und Para-Meisterschaften im Schwimmsportleistungszentrum in Wuppertal ausgetragen. Für die SG Schwimmen Münster gingen neben Maximilian Kassenbrock, Inga Brüggenhorst und Carlo Landwehr auch die Paraschwimmerin Annika Lekon und der Paraschwimmer Andre Markov an den Start.

Annika Lekon ist eine erfahrene Paraschwimmerin und startete routiniert auf den 50m, 100m, 200m und 400m Freistil Strecken. Sie landete dabei über 200m Freistil auf dem zweiten Platz und stand über 400m Freistil ganz oben auf dem Treppchen und holte sich Gold. Sie war mit ihren Ergebnissen zu diesem Zeitpunkt in der Wettkampfsaison zufrieden.

Andre Markov ist noch ein Newcomer in der Paraschwimmszene und startete das erste Mal auf einer offiziellen Meisterschaft. Er stand drei Mal auf dem Startblock und ging über 50m, 100m und 200m Freistil ins Rennen. Insbesondere über 50m und 100m zeigte er starke Leistungen und konnte seine persönlichen Bestzeiten beide Male verbessern. Es war für ihn eine beeindruckende Erfahrung auf dieser Meisterschaft seine NRW-Premiere zu feiern. Der nächste große Para Wettkampf, der auf ihn und seinen Team Kollegen Tjado Jüsche wartet, sind im Mai die internationalen Deutschen Parameisterschaften auf der 50m Bahn in Berlin. In den Osterferien geht Andre mit seinem Team ins Trainingslager um sich gezielt auf die IDM vorzubereiten.

Text: Gesa Gronert
Foto: SGS Münster