Generalprobe der SGS Münster beim 44. Sparkassen Pokalschwimmen in Warendorf 

Schwimmer*innen der A-, B-, C-Kader der SGS Münster nutzten das 44. Sparkassen Pokalschwimmen in Warendorf als Generalprobe für den nun Kürze anstehenden Schwimmerischen Mehrkampf NRW (09./10.05. bzw. 16./17.05. in Mönchengladbach). 

Die bei den NRW Meisterschaften teilnahmeberechtigten Schwimmer*innen (Jahrgang 2013 bis 2016) erprobten sich vor allem auf den dort zu absolvierenden Strecken. Einige der Starter*innen konnten mit beeindruckenden Leistungssteigerungen glänzen. Dies gilt insbesondere für Jonte Nadirk (2016), der der sowohl auf 100 m Schmetterling als auch 400 m Freistil nahezu außergewöhnliche Leistungssteigerungen an den Tag legte. Er und seine Kaderkollegin Eszter Szabó (2017) genau wie deren Schwester Sára Szabó (2013) und Hannes Mollenhauer (2016) siegten in all den von ihnen bestrittenen Wettkämpfen und holten jeweils vier bzw. fünf Goldmedaillen. Sára Szabó sowie Thies Scharlau (2013) konnten ihre Zeiten auf den von ihnen absolvierten Freistil Strecken und Luis Weidenhaupt (2013) auf der Strecke über 100m Schmetterling so verbessern, dass alle drei Schwimmer*innen gute Chancen in diesen Lagen für eine Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften im Schwimmerischen Mehrkampf in Düsseldorf im Juni 2026 haben. Auch Anna Ruzickova (2013) konnte sich auf den von ihr geschwommenen Freistilstrecken bemerkenswert steigern, so dass sie sich erstmals für die NRW Jahrgangsmeisterschaften qualifiziert hat. 

Insgesamt zeigte sich beim SGS-Team die Effektivität des Trainingslagers in den Osterferien; auch bei denen, die letztlich keine neuen Bestzeiten im Gepäck hatten, waren deutliche Technikverbesserungen zu sehen, was die mit dem Ergebnis des Wochenendes zufriedenen Trainer Maximilian Drewes und Felix Reimann mit Zuversicht nach Mönchengladbach sehen lässt. 

Auch der Para-Kader mit Annika Lekon (2003), Johanna Witte (2007), Emma und Felix Vorwerk (2008), Tjado Jüsche (2009), Andre Markov (2010) und die jüngeren Schwimmer*innen des C-Kaders waren beim Wettkampf an dem herrlichen Sonnenwochenende mit konstant guten Leistungen dabei. 

Insgesamt standen die oben gennannten Sportler*innen sowie Tilda Grund und Adrian Siebert (2013), Aaron Wiens (2014), Marilene Hansen, Martha Jeibmann, Pauline Kamp, Maximillian Kobus, Philipp Müller, Gabriel Prokopp Lopez, Filip Ruzicka, Aurel Siebert, Oskar Weidenhaupt (2015), Laura Berning, Sophie Harder, Delara Jamhiri,  Ina Moschner, Thea Scharlau, Philipp Essmann, Theo Schuppert, Lukeriia Yakymenko (2016) sowie Marit Bertels, Mia Bundzinskaite und Emma Cotelea (2017) der SGS-Kader bei den knapp 120 Starts rund 70-mal auf dem Podest und sammelten über 30 Gold-, über 20 Silber und 15 Bronze-Medaillen. Trotz der vergleichsweise geringen Mannschaftsgröße und nur dem halben A-Kader konnte das SGS-Team den zweiten Platz in der Mannschaftswertung holen. 

Text: Cornelia Hansen
Foto: SGS Münster

SGS-Ehrung bei der Gala des Sports 2026 in Münster

Am 19. April 2026 sorgte der Stadt Sportbund Münster im Theater Münster für eine große Bühne für große Leistungen. Bei der Gala des Sports kamen abseits aller sportlichen Wettkämpfe Sportlerinnen und Sportler der unterschiedlichsten Sportarten, Sportbegeisterte und Sportengagierte aus Münster zusammen, um im festlichen Rahmen zu fachsimpeln, sich auszutauschen und sich über die Ehrung der Athleten und Athletinnen durch Oberbürgermeister Tilmann Fuchs und sein Team zu freuen.

Von der Startgemeinschaft Schwimmen Münster wurden dieses Jahr im Junioren Bereich Gabriel Prokopp-Lopez, Thies Scharlau und Franka Gerling ausgezeichnet. Im Erwachsenen Bereich erhielten Anna Pia Schwennicke, Sandra Willeboordse, Tanja Kintrup, Alexander Bergenthal, sowie Gesa Gronert, Lina Bundsinkiene und Darius Ziemba Ehrenurkunden und Medaillen. Das Trainerteam mit Maximilian Drewes und Susanne Rellensmann freute sich mit den geehrten Schwimmerinnen und Schwimmern.

Text: Gesa Gronert
Foto: SGS Münster

Emma Vorwerk startet mit dem Team Special Olympics Germany in Italien

Emma Vorwerk wurde von Special Olympics Deutschland für das Team Germany nominiert und startete am 28. und 29.03.2026 mit einer zwölfköpfigen Delegation beim Special Olympics Italia Giulio Velati Swimming Memorial. 6 Delegationen aus den SO Landesverbänden Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, NRW und Brandenburg machten sich auf den Weg Richtung Mailand, um gemeinsam mit über 200 italienischen Schwimmern und Schwimmerinnen im Hallenbad des Faustina Sporting Club in Lodi, in der Nähe von Mailand, über verschiedenste Strecken ins Wasser zu springen. Emma war gemeinsam mit Maximilian Ott vom Landesverband Hessen die jüngste Teilnehmerin aus Deutschland.

Am Samstag wurden alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Deutschland im Rahmen der Eröffnungsfeier offiziell begrüßt und neben Funktionären von Special Olympics Italien und Special Olympics Lombardei, richtete auch der Bürgermeister der Stadt Lodi herzliche Worte and das Team Germany. Bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung konnte das Giulio Velati Swimming Memorial nicht besser beginnen.

Auf dem Wettkampf trafen sich die Delegationen von Special Olympics Lombardei und die Veranstaltung wurde vom Sportverein No Limits ausgerichtet, deren Vorsitzende Alessandra Sanna mit ihrem Team ganze Arbeit leistete. Alessandra ist auch Nationale Koordinatorin für Leichtathletik und Schwimmen bei Special Olympics Italien und kümmerte sich auf ganz besondere Weise um die deutschen Athleten und Athletinnen. Somit wurde die Teilnahme nicht nur zu einem sportlichen Highlight, sondern auch zu einem einzigartigen italienischen Erlebnis.

Das Ergebnis nach 2 langen Wettkampftagen übertraf alle Erwartungen – es gab 10 x Gold, 9 x Silber, 4 x Bronze, 6 x den vierten und 5 x den fünften Platz. Emma holte über 200m Lagen und 200m Brust jeweils Gold und zeigte starke Leistungen über ihre Paradestrecken, über die sie auch auf den Nationalen Spielen der Special Olympics starten wird. Diese finden im Sommer im Saarland statt und der Rest des Para Kaders der SG Schwimmen Münster wird dort ebenfalls am Start sein.

Am Sonntagnachmittag endete die Veranstaltung nach der letzten Siegerehrung und die Delegation machte sich auf die Rückreise nach Deutschland. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus den verschiedenen Landesverbänden trafen in dieser Zusammensetzung das erste Mal aufeinander und alle hatten von Anfang an das gute Gefühl, dass man als Mannschaft gemeinsam auf dem Startblock steht und Jeder und Jede mitgefiebert hat. Team Germany war sich einig – das war ein toller Wettkampf! Grazie mille, Italia!

Text und Foto: Gesa Gronert

Lekon und Markov starten bei den NRW-Para-Meisterschaften in Wuppertal

Am 21. und 22. März 2026 wurden die deutschlandoffenen NRW Meisterschaften Junioren- und Para-Meisterschaften im Schwimmsportleistungszentrum in Wuppertal ausgetragen. Für die SG Schwimmen Münster gingen neben Maximilian Kassenbrock, Inga Brüggenhorst und Carlo Landwehr auch die Paraschwimmerin Annika Lekon und der Paraschwimmer Andre Markov an den Start.

Annika Lekon ist eine erfahrene Paraschwimmerin und startete routiniert auf den 50m, 100m, 200m und 400m Freistil Strecken. Sie landete dabei über 200m Freistil auf dem zweiten Platz und stand über 400m Freistil ganz oben auf dem Treppchen und holte sich Gold. Sie war mit ihren Ergebnissen zu diesem Zeitpunkt in der Wettkampfsaison zufrieden.

Andre Markov ist noch ein Newcomer in der Paraschwimmszene und startete das erste Mal auf einer offiziellen Meisterschaft. Er stand drei Mal auf dem Startblock und ging über 50m, 100m und 200m Freistil ins Rennen. Insbesondere über 50m und 100m zeigte er starke Leistungen und konnte seine persönlichen Bestzeiten beide Male verbessern. Es war für ihn eine beeindruckende Erfahrung auf dieser Meisterschaft seine NRW-Premiere zu feiern. Der nächste große Para Wettkampf, der auf ihn und seinen Team Kollegen Tjado Jüsche wartet, sind im Mai die internationalen Deutschen Parameisterschaften auf der 50m Bahn in Berlin. In den Osterferien geht Andre mit seinem Team ins Trainingslager um sich gezielt auf die IDM vorzubereiten.

Text: Gesa Gronert
Foto: SGS Münster

Erster KidsCup-Durchgang der SGS in Dortmund

Mit 2 Teams startete die SGS im Dortmunder Südbad. Die SG Dortmund war mit 3 Teams vertreten, Sparringpartner VFL Kemminghausen hat dieses Jahr leider nicht genug Schwimmer in den Jahrgängen 2017–2020 und war leider nicht dabei.

1. Mannschaft (C- und D-Kader): Mit einer knappen Minute Rückstand zu Team 1 aus Dortmund  nach 6 Staffeln und 200m Ausdauerschwimmen war die Bilanz ganz zufriedenstellend. Es gab eine Zeitstrafe wegen eines Technikfehlers, auch war die Mannschaft noch nicht optimal zusammengestellt, was aber in den ersten beiden Durchgängen auch noch nicht so wichtig ist. In der 3-Lagen-Beinestaffel haben wir einige  Sekunden verloren, ebenso im Ausdauerschwimmen. Die anderen Strecken waren ziemlich ausgeglichen.

Für Team 1 am Start waren: Eszter Szabo, Mia Bundsinskaite, Thea Weier, Emma Cotelea, Marit Bertels, Sara Kobus, Felix Kläver, Thibault Grados und Michael Pinchuk.

2. Mannschaft (D-Kader): Besonders gut war die Bruststaffel, in der Lagen-Beinestaffel gingen dagegen wertvolle Sekunden verloren. Die anderen Staffeln waren ausgeglichen. Besonders ärgerlich waren 2 Zeitstrafen wegen eines Technik- und eines Wechselfehlers.

Für Team 2 am Start waren Benyamin Refahi, Jonas Everding, Maximilian Prokopp Lopez, Samuel Boening, Samy Bron, Claire Sharouri, Helena Pietsch, Anna Kohnen und Amalia Siebert.

Der Teamwettkampf hat allen Beteiligten viel Freude bereitet und wir freuen uns auf den nächsten Durchgang im Sommer!

Foto: SGS Münster
Text: Susanne Rellensmann

Ergebnisse Horster Nachwuchsschwimmfest in Gelsenkirchen-Buer am 15.3.26

Mit 22 Schwimmerinnen und Schwimmer nahmen der D-Kader und Schwimmerinnen des C-Kaders am Horster Nachwuchsschwimmfest teil.

Im Vormittagsabschnitt fand der sog. „kindgerechte Wettkampf“ für die Jahrgänge 2019/2020 statt. Die Schwimmerinnen Amalia Siebert, Nilla Bertels, Lea Linnemanntöns und Tilda Weier waren auf den 25m  Kraulbeine am Brett, 25m Rücken, 25m  Brust und 25m Kraul schnell unterwegs und haben gute Fortschritte in der Schwimmtechnik gemacht. Amalia Siebert gewann die 25m Kraulbeine und die 25m Kraul und wurde 2. über 25m Brust hinter ihrer Teamkameradin Lea Linnemannstöns.

Ausschließlich Goldmedaillen brachte Sara Kobus nach Hause. Über 50m Freistil, 100m Freistil, 50 und 100m Rücken sowie 50m Brust distanzierte sie ihre Konkurrenz.

Neuzugang Felix Kläver war ebenfalls sehr schnell unterwegs: Mit 3 mal Gold über die 100m Lagen, 50m Freistil und 50m Brust sowie einem 2. Platz auf 100m Freistil und einem 3. Platz über 100m Rücken ließ er seinen Konkurrenten wenig Chancen.

Die 2017er Mädchenriege mit Marit Bertels, Mia Bundsinskaite, Emma Cotelea, Thea Weier und Helena Pietsch  machten die Medaillenränge unter sich aus und waren im Team sehr stark. Marit gewann 2 mal Gold (besonders stark die 200m Freistil in 3:23,08) und 2 mal Silber, über 50m Schmetterling wurde sie dritte.

Mia wurde 2. über die 50m Schmetterling und 2 mal Dritte; Emma gewann die 50m Rücken und Thea wurde 1. über die 100m Freistil und 2 mal Zweite. Zweite wurde Helena über die 100m Brust.

Michael Pinchuk (2017) war technisch gut und schnell über die 100m Brust unterwegs und gewann Gold. Thibault Grados gewann Silber über 50m Freistil und 50m Rücken.

Maximilian Prokopp Lopez siegte 5 mal souverän im Jahrgang 2018 über die 50m und 100m Freistil, 50m und 100m Rücken und 50m Brust.

Jonas Everding wurde 3 mal Zweiter und 2 mal Dritter, Josef Weidmann freute sich über Platz 3 in 50m Brust. Samuel Boening wurde 2. über 100m Rücken und schwamm die  Rollwenden fehlerfrei. Samy Bron hat sich über seine Wettkampfstrecken sehr verbessert, über 50m Brust belegte er Platz 4 hinter seinen Teamkameraden Maximilian und Josef.

Elijah Wojdat schwamm wie die anderen 2018er das erste Mal 50 und 100m Strecken. Dies gelang ihm gut und fehlerfrei.

Lukeriia Yakimenko wurde 1. über 50m Freistil und 2. über 100m Freistil. Mit insgesamt 750 Wettkampfmetern hatte sie ein ordentliches Programm zu bewältigen.

Delara Jamhiri freute sich über 5 Bestzeiten und technisch korrekte Wettkämpfe.

Claire Sharouri bestritt ihren ersten Wettkampf und war sehr aufgeregt. Die Freistil- und Rückenstrecken gelangen gut, über Brust wurde sie wegen eines Anschlagfehlers disqualifiziert.

Das Fazit der Trainerinnen Sophie Reiber, Daphne Lehmann und Susanne Rellensmann fiel sehr positiv aus: die neuen Lagenstrecken und die Rollwenden bei Freistil und Rücken haben gut geklappt. In den Osterferien wird im Trainingslager weiter an Technik, Ausdauer und Sprintfähigkeit gearbeitet.

Foto: SGS Münster
Text: Susanne Rellensmann