5 x Gold und 3 x Silber bei den NRW Masters Meisterschaften für die SG Schwimmen Münster

Am 7.3. und 8.3.2026 fanden die Nordrhein-Westfälischen Meisterschaften der Masters über Mittlere und Lange Strecken im Rheinbad Hallenbad Düsseldorf statt. Das Bad verfügt über ein 50m Wettkampfbecken mit 10 Bahnen. Die langen Strecken wurden mit Doppelbelegung der Bahnen bei zeitversetzten Starts geschwommen. Die SG Schwimmen Münster war mit 7 Teilnehmern gut bei der Veranstaltung vertreten und holte bei 8 Starts 5 Gold- und 3 Silbermedaillen. Siegerinnen wurden in ihrer jeweiligen Altersklasse Tanja Kintrup (AK 50) in 21:24,39 min und Anna Pia Schwennicke (AK 20) in 19:19,37 min über 1.500 m Freistil sowie Ruta Weidenhaupt (AK 50) in 3:32,31 min, Lina Bundzinskiene (AK 45) in 3:15,51 min und Inga Brüggenhorst (AK 30) in 2:51,55 min über 200 m Brust. Jeweils den 2. Platz erreichten Annika Lekon (AK 20) in 11:06,46 min über 800 m Freistil, Anna Pia Schwennike in 4:49,43 min über 400 m Freistil und Herbert Kissenkötter (AK 70) in 3:44,24 min über 200 m Brust. Parallel zu den NRW-Meisterschaften fanden die Deutschen Masters Meisterschaften über dieselben Strecken in Stuttgart statt, so dass sich die NRW-Teilnehmer für eine der beiden Veranstaltungen entscheiden mussten. Mit den insgesamt guten Zeiten hätten die Münsteraner auch dort (bei rechnerischer Zusammenfassung der beiden Veranstaltungen) 5 Medaillenplätze erzielt und sind entsprechend gut in den Deutschen Bestenlisten des Jahres 2026 platziert. Die Masters Schwimmer:innen der SGS Münster freuen sich schon auf die Teilnahmen an den Deutschen Masters Meisterschaften über die kurzen Strecken, die im Juli in Gera stattfinden werden.

Foto: SGS Münster
Text: Herbert Kissenkötter

DKM Masters Freiburg 29.11. – 01.12.2024 

Drei lange und erfolgreiche Tage liegen hinter elf Schwimmern und Schwimmerinnen der SGS Münster. Vom 29.11. bis 01.12. fanden die Deutschen Kurzbahn Meisterschaften der Masters in Freiburg im Breisgau statt. Insgesamt 1.034 Schwimmerinnen und Schwimmer aus 252 deutschen Vereinen hatten sich für die Wettkämpfe gemeldet. 3504 Einzelstarts und 357 Staffeln sprangen an diesem ersten Adventswochenende ins Wasser. Die SGS Münster war mit 47 Einzelstarts und 7 Staffeln im Einsatz.

Los ging es am Freitag mit den Rennen über 200 Meter Lagen und 200 Meter Freistil. Außerdem stand am ersten Wettkampftag die gemischte Staffel über 4 x 50 Meter Freistil mixed auf dem Programm. Sandra Willeboordse und Tanja Kintrup sicherten sich die Silbermedaillen über 200m Lagen und, Gesa komplettierte das erfolgreiche Abschneiden mit einer Bronzemedaille. Auch Alexander Bergenthal überzeugte über 200m Freistil und sicherte sich eine Silbermedaille. In der 4 x 50m Freistilstaffel mixed der AK 200+ zeigte das Team mit Alexander Bergenthal, Tom Schöpe, Sandra Willeboordse und Tanja Kintrup ebenfalls eine starke Leistung und belegte den zweiten Platz.

Die längsten Strecken der Wettkämpfe waren am Freitagabend bereits Geschichte, Samstag und Sonntag wurden nur noch Rennen über 50 und 100 Meter sowie weitere Staffeln geschwommen. Besonders beliebt waren in Freiburg einmal mehr die 50m Freistil. Über die schnellste Bahnstrecke standen insgesamt 71 Läufe im Meldeergebnis. 

Alexander Bergenthal gewann noch Gold über die 50m Freistil, damit hatte er nicht gerechnet, sowie Silber über 100m Freistil. Auch die 4 x 50m Lagenstaffel der Altersklasse 200+ weiblich zeigte eine überzeugende Leistung: Gesa Gronert, Lina Bundsinskiene, Tanja Kintrup und Sandra Willeboordse schwammen ein starkes Rennen und wurden mit der Goldmedaille belohnt.

Sandra Willeboordse war die eifrigste Medaillensammlerin und sicherte sich 5 Silber- sowie 1 Bronzemedaille in ihren Einzelstarts. Tanja Kintrup überzeugte mit 3 Silber- und 1 Bronzemedaille, während Alexander Bergenthal 1 Gold- und 2 Silbermedaillen gewann. Gesa Gronert rundete die Erfolge mit 2 Bronzemedaillen ab.

Bei den Starts Mehrkampf klein Sandra/Tom, beide gewannen Silber in ihrer AK (100L+ 50S+50R+50B+50F); groß Gesa (200L+100S+100R+100B+100F) 9. Platz. Leider gab es da nur eine offene Wertung.

Marcel Berendonk bestätigte seine Zeiten über 50F+100F, 50+100S, Rebecca Stewing freute sich über sehr gute 50m Freistil, Daphne Lehmann startete zum ersten Mal bei Deutschen Mastersmeisterschaften und war von der Veranstaltung begeistert. Über 50m Freistil verbesserte sie ihre eigene Bestzeit deutlich. 

Lina Bundzinskiene (2×8.) und Ruta Weidenhaupt ( 10., 11.) starteten über die Bruststrecken, waren aber mit ihren Zeiten nicht ganz zufrieden. Ruta war noch angeschlagen von einem Infekt und Lina war knapp über ihren Bestzeiten. 

Die Deutschen Kurzbahn Meisterschaften 2024 waren mit 2mal Gold, 13mal Silber und 4mal Bronze ein gelungener Jahresabschluss für das Masters Team der SGS Münster. 

Text: Susanne Rellensmann
Foto: SGS Münster

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Masters NRW Finale

Am 28.09.2024 richtete der SV Kamen 1891 das NRW Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Masters aus. Neun Mannschaften ermittelten in spannenden Wettkämpfen das Team mit der besten Gesamtleistung.

Obwohl die SGS Münster urlaubsbedingt mit einer nicht optimal besetzten Mannschaft starten musste, konnte sie mehr Punkte sammeln als noch im letzten Jahr und landete hinter der SG Bayer und dem SSF Bonn auf dem 3. Platz. Anders als bei anderen Wettkämpfen werden bei den DMS die Zeiten in Punkte umgerechnet und am Ende zusammengezählt. 1.000 Punkte entsprechen dem deutschen Mastersrekord auf einer Strecke in der jeweiligen Altersklasse. 

Die punktbeste Einzelleistung erzielte dabei Sandra Willeboordse (AK 60) über 50m Freistil mit 0:31,59 Minuten/945 Punkten. Inga Brüggenhorst (AK 25) erschwamm sich mit 1:13,13 Minuten über 100m Brust nicht nur 901 Punkte, sondern auch die ersehnte Pflichtzeit für die Deutschen Meisterschaften in Wuppertal im November. Viviane Wilper (AK 20) war über 50m Schmetterling mit 0:29,79 Minuten sehr schnell unterwegs und erzielte 817 Punkte.

Zu den insgesamt 17.150 Punkten trugen Marcel Berendonk, Alexander Bergenthal, Anika Brinkmann, Inga Brüggenhorst, Tanja Kintrup, Herbert Kissenkötter, Cathrin Kreuznacht, Lina Kunstleben, Stefan Schneider, Sandra Willebordse, Sonja Wistuba und Viviane Wilper bei. Wie bei jeder DMS spornte der gute Teamgeist jeden Einzelnen dazu an, das bestmögliche Ergebnis für die Mannschaft herauszuholen.

Die Aufstellung war für Masters-Trainerin Susanne Rellensmann nicht ganz trivial und musste mindestens fünf Altersklassen, vier Männer und vier Frauen mit jeweils mindestens sieben Starts abbilden. Auch mussten insgesamt pro Abschnitt zwei Kampfrichter gestellt werden. Rebecca Stewing, Cathrin Kreuznacht und Marcel Berendonk konnten dankenswerterweise einspringen.

Bis zum 20.10.2024 werden in den anderen Landesverbänden die besten DMS Masters-Teams ermittelt. Die besten 24 Mannschaften Deutschlands qualifizieren sich für das Bundesfinale am 2. November in Berlin. Die Münsteraner Masters gehen aufgrund der guten Gesamtpunktzahl davon aus, beim Finale dabei zu sein und bereiten sich darauf vor. Es war die vorletzte Veranstaltung im alten Kamener Hallenbad. Am kommenden Wochenende werden dort noch die NRW Kurzbahnmeisterschaften der Masters stattfinden, bevor es anschließend abgerissen werden wird. Die Stadtwerke des Nordkreises Unna bauen zwei neue Kombibäder für zusammen 65 Millionen Euro in den Nachbarstädten Kamen und Bergkamen, so dass der SV Kamen nicht auf dem Trockenen sitzen wird.

Text: Sonja Wistuba
Bild: SGS Münster

NRW Masters in Bochum

Bei guter Stimmung und eher mäßigen Bedingungen gingen sechs Münsteraner Schwimmer:innen bei den NRW Masters im Freibad Wiesental in Bochum an den Start. Zumindest spielte das Wetter mit, als die SGS Masters bei 16 Starts 12 Medaillen entgegennehmen konnte.

Lina Kunstleben (Jahrgang 1997) schwamm zwei neue Bestzeiten über 50m (0:36,01 Minuten) und 100m Rücken (1:17,42 Minuten) und wurde Zweite bzw. Dritte ihrer Altersklasse. Rebecca Höner (Jahrgang 2000) schwamm vor allem über 200m Freistil eine gute Zeit (2:25,64 Minuten) und sicherte sich Bronze. Herbert Kissenkötter (Jahrgang 1953) hatte über 100m Brust in 1:37,19 Minuten den besseren Anschlag als sein per Handzeitnahme gleich schneller Konkurrent, einen früheren Masters Weltmeister, und belegte per Zielrichterentscheid den 1. Platz. Über 50m Brust (0:41,94 Minuten) musste er sich nur knapp der starken Konkurrenz geschlagen geben und gewann Silber. Tanja Kintrup (Jahrgang 1973) war stark und konkurrenzlos über die Rückenstrecken. Über 50m (0:38,91 Minuten) und 100m Rücken (1:23,84 Minuten) sowie 100m Schmetterling (1:18,53 Minuten) gewann sie jeweils Gold. Inga Brüggenhorst (Jahrgang 1996), die tags zuvor noch beim Münsteraner Ultraschwimmen teilnahm, hatte über die 50m (0:34,57 Minuten) und 100m Brust (1:17,31 Minuten) ebenfalls keine Konkurrenz und schwamm darüber hinaus auch über 50m Freistil in 0:31,65 Minuten aufs Bronzepodest. Auch Anika Brinkmann (Jahrgang 2002) zeigte mit der Kombination aus Ultraschwimmen am Vortag und allen drei Freistilstrecken in Bochum ihre Vielseitigkeit und nahm eine Silbermedaille über 200m Freistil mit nach Hause.

Foto: SGS Münster

55. Deutsche Meisterschaften der Masters Kurze Strecke

Gut 1.000 Schwimmer:innen gingen vom 31.05. bis 02.06.2024 bei den 55. Deutschen Meisterschaften der Masters Kurze Strecke in Stuttgart an den Start und sorgten für 3.100 Einzel- und 500 Staffelstarts. Darunter mischten sich auch zwölf Münsteraner:innen, die erneut mit Edelmetall von sich reden machten.

Besonders erfolgreich waren die „Golden Girls“ Mareike Ehring, Inga Brüggenhorst, Anika Brinkmann und Rebecca Höner. Anders als es ihr Spitzname vermuten lassen könnte, starteten sie in der jüngsten Wertungsklasse 80+, bei der das Gesamtalter aller Staffelteilnehmer:innen zwischen 80 und 99 Jahren liegen muss. Bei allen drei gemeldeten Staffeln 4x50m und 4x100m Lagen sowie 4x50m Rücken belegten sie jeweils den 1. Platz. Lina Bundsinskine, Herbert Kissenkötter, Tanja Kintrup und Marcel Berendonk (gemeinsam AK 200+) waren mit Bronze über 4x100m Lagen mixed sehr zufrieden. Da Rückenschwimmer Tom Schöpe erkrankt ausfiel, musste die Staffel kurzfristig umgestellt werden. Auch auf die Medaillengaranten Alexander Bergenthal und Sandra Willeboordse musste dieses Mal verzichtet werden.

v.l.: Rebecca Höner, Inga Brüggenhorst, Mareike Ehring, Anika Brinkmann (Foto Susanne Rellensmann)

v.l.: Lina Bundsinskine, Herbert Kissenkötter, Marcel Berendonk, Tanja Kintrup (Foto: Dieter Rosenbaum)

Bei den Einzelstarts gewann Mareike Ehring (Jahrgang 2001, AK20) nicht nur den Deutschen Altersklassenmeistertitel über 100m Schmetterling, sondern war auf dieser Strecke in 1:04,16 Minuten auch die schnellste Schwimmerin der Veranstaltung. Über 50m Schmetterling freute sie sich über Silber in 0:28,81 Minuten.

Inga Brüggenhorst (Jahrgang 1996, AK 25) schwamm über 50m Brust ein fulminantes Rennen und gewann Gold. Mit ihrer neuen Bestzeit von 0:33,39 Minuten reihte sie sich in der vereinsinternen Langbahn-Bestenliste hinter den SGS Legenden Alice und Caroline Ruhnau auf Platz 3 ein. Über 100m Brust war das Rennen denkbar knapp. Nur 2/100 Sekunden trennten Brüggenhorst (1:14,78 Minuten) von Silber, nur 1/100 Sekunden von Bronze. Nach dem Erfolg über 50m war dieses Pech allerdings zu verschmerzen.

Tanja Kintrup (Jahrgang 1972, AK 50) gewann Bronze über 100m Schmetterling in 1:16,59 Minuten. Über 50m Schmetterling wurde sie Vierte in 0:33,72 Minuten.

Masters-Vizeeuropameister Herbert Kissenkötter (AK 70) war leider stark erkältet und etwas enttäuscht über seine Zeiten und Platzierungen. Lina Bundsinskine (AK 40) war gut aufgelegt und schwamm neue Masters Bestzeiten über 50m und 100m Brust. Ebenso freuten sich Ruta Weidenhaupt und Marius Stelzer (beide AK 45) über neue Bestzeiten über 50m bzw. 100m Brust. Rebecca Stewing konnte ihre Leistung über 200m Freistil angesichts einer Erkältung leider nicht abrufen.

Zahlreiche Spitzenleistungen prägten diesen vom SV Cannstatt bestens organisierten Wettkampf. Es wurden fünf Welt-, sechs Europa- und 20 deutsche Rekorde geschwommen. Bei den Deutschen Kurzbahn Masters Meisterschaften vom 29.11. bis 01.12.2024 in Freiburg wird die SGS Münster wieder zahlreich vertreten sein.

DMS Masters Lange Strecke in Solingen

Angesichts der schließungsbedingten, sechswöchigen Trainingspause gingen nur sieben Münsteraner Schwimmer:innen bei den 38. Internationalen Deutschen Masters Meisterschaften der langen Strecken an den Start. Für diese verlief der von den Solingern wie immer bestens organisierte Wettkampf am letzten Januar-Wochenende allerdings erfolgreich.

Besonders glänzen konnte Inga Brüggenhorst (Jahrgang 1996), die über 200m Brust in einem knappen Rennen mit einer Sekunde Vorsprung in Saisonbestzeit anschlug. Mit 2:48,52 Minuten aus dem Training heraus war sie den Umständen entsprechend sehr zufrieden. Vizeeuropameister Herbert Kissenkötter (Jahrgang 1953) sicherte sich in der Konkurrenz der Altersklasse 70 mit einem sehr guten Endspurt den zweiten Platz über 200m Brust in 3:32,40 Minuten. Besonders glücklich war Marius Stelzer (Jahrgang 1977), der sich an seinem Geburtstag mit seiner ersten Einzelmedaille bei Deutschen Mastersmeisterschaften und Platz 3 in der Altersklasse 45 über 200m Brust in 3:20,77 Minuten belohnte. Auch Ruta Weidenhaupt (Jahrgang 1976) freute sich erstmalig über eine bronzefarbene Einzelmedaille, die sie ebenfalls über die 200m Brust in 3:30,56 Minuten erreichte. Lina Bundsinskiene (Jahrgang 1980) vom TSV Handorf belegte über die lange Bruststrecke den 5. Platz mit persönlicher Bestzeit in 3:23,55 Minuten. Mohamed Saleh (Jahrgang 1993) war mit seinem Rennen über 400m Freistil nicht ganz zufrieden und beklagte den Trainingsausfall. 5:04,02 Minuten reichten für ihn zu Platz 5 in der Altersklasse 30. Besser zurecht mit der langen Strecke und der 50m Bahn kam der für Wasser + Freizeit startende Dieter Rosenbaum (Jahrgang 1957). In der AK 65 belegte er über die 1.500m (25:31,40 Minuten) und 800m Freistil (13:06,42 Minuten) jeweils Platz 3.