Schnelles Wasser im Freiburger Westbad bei den Deutschen Masters Meisterschaften (29.11.-01.12)

– rel – Mit sechs „aktiven erwachsenen Wettkampfschwimmern“, wie die  Masters der Fachsparte Mastersport im DSV definiert werden, war die SGS am Wochenende bei den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters in Freiburg. Im schnellen Freiburger Becken des Westbades wurden zahlreiche deutsche und europäische Masters-Rekorde geschwommen und auch die SGS Routiniers waren hochmotiviert und schnell dabei.

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DM Berlin – Platz 8 im A-Finale über 100m Brust für Désirée Wever (Freitag 02.08.19)

Bereits der erste Tag bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin war für die SGS Schwimmerin Désirée Wever (1994, TuS Hiltrup) „ein Auftrag nach Maß“, so ihr Trainer Jens Okunneck. Bereits im Vorlauf konnte sich Desiree mit 01:11,25 Min. als Siebte und damit überraschend für das A-Finale über die 100m Brust qualifizieren. Die geschommene Zeit war im Vergleich zum NRW Finale 8 Zehntel schneller und damit eine neue persönliche Bestzeit.

Im A-Finale am Nachmittag konnte Désirée die Vorlaufzeit nur knapp bestätigen. Sie ist die 100m Brust zu Beginn mutig angegangen und musste der Strecke am Ende dann etwas Respekt zollen. Mit einer Zeit von 01:11,48 Minuten schlug sie als Achte an, war damit aber schneller als alle Teilnehmerinnen des B-Finales.

SGS Ergebnis Deutsche Freiwasser-Meisterschaften in Burghausen

Für die SGS Schwimmer Jolina Widders (2006, TuS Hiltrup), Moritz Brinkmann (2006, TSV Handorf) und Maximilian Kassenbrock (2006, TuS Hiltrup) war die Teilnahme an den Deutschen Freiwasser-Meisterschaften bei traumhaften Wetter und tollen Wettkampfbedingungen eine einzigartige Erfahrung.

Nach der Ankunft am Mittwoch fand zunächst ein wenig Sightseeing und im Anschluss das erste Einschwimmen im Wöhrsee unterhalb der Burg zu Burghausen statt.

Am Donnerstag startete dann die 3 x 1.250m SGS Freistil-Staffel in der Besetzung Maximilian – Jolina – Moritz.  Maximilian kam am Start sehr gut weg und konnte sich aus dem größten Trubel heraushalten, in der großen Gruppe mithalten und im vorderen Drittel auf Jolina übergeben. Diese hielt sich gut, verlor etwas auf die männlichen Teilnehmer aus den anderen Staffeln und konnte im Mittelfeld auf Moritz übergeben. Dieser hielt den Platz und konnte die Staffel souverän nach Hause schwimmen. Insgesamt erreichte unsere Staffel einen starken 23. Platz mit einer Zeit von 49:22,24 Min. in einem Feld mit deutlich älteren Teilnehmern. Es war ein guter erster Test auf der Wettkampfstrecke im Wöhrsee.

Am Freitag stand die 2.500m Freistil Strecke für unsere drei Schwimmer an. Zunächst startete Jolina Widders. Sie schwamm mit einer Zeit von 34:31,60 Min. ein klasse Rennen und konnte sich mit neuer Bestzeit in einer starken Gruppe deutlich verbessern. Auch Maximilian und Moritz verbesserten jeweils ihre bisherigen Bestzeiten. Maximilian Kassenbrock erreichte mit einer Zeit von 31:44,81 Min. den 15. Platz, während Moritz Brinkmann mit 32:55;52 Min. auf den 30. Platz schwamm. Bei den Jungs ging es aber insgesamt etwas härter zur Sache, ob beim Start oder auf der Strecke selbst. Ein ständiger Körperkontakt mit anderen Schwimmern schränkte die eigene Bewegungsfläche und sportlichen Möglichkeiten ein. Dies ist und bleibt die Herausforderung für die Schwimmer beim Freiwasser Wettkampf.

Wettkampf Protokoll

Wettkampf Ergebnis SGS

Deutsche Freiwasser-Meisterschaften in Burghausen mit SGS Beteiligung (27.-30. Juni)

Am Mittwoch starteten Jolina Widders (2006, TuS Hiltrup), Moritz Brinkmann (2006, TSV Handorf) und Maximilian Kassenbrock (2006, TuS Hiltrup) zusammen mit der Trainerin Maike Herrlein zu den Deutschen Freiwassermeisterschaften nach Burghausen. Am frühen Morgen ging es zunächst per Flug von Münster nach München und dann mit dem PKW weiter nach Burghausen. Die alte Herzogstadt ist die einwohnerstärkste Stadt im oberbayerischen Landkreis Altötting. Die Salzach bildet hier die Grenze zu Österreich. Die Wettkampfstätte der Wöhrsee ist herrlich gelegen unterhalb der Burg zu Burghausen mit der weltlängsten Burganlage und zählt zu den schönsten Badeseen Bayerns. Die Meisterschaftsrennen werden über einen mit Bojen markierten Rundkurs über 1.250 Länge geschwommen. Aus allen Landesverbänden Deutschlands sind insgesamt 183 Vereine mit insgesamt 674 Schwimmern gemeldet. 936 Einzelstarts und 102 Staffel-Starts sind in der Zeit vom 27.-30. Juni eingeplant. Unsere drei Schwimmer starten dabei im Einzelstart über die 2.500 Freistil Distanz, sowie als Mannschaft über die 3x 1.250m Freistilstrecke. Wir wünschen den Schwimmern viel Erfolg, aber auch großartige Erlebnisse und Erfahrungen als Team während der Wettkampftage.

Wettkampf Meldeergebnis

SGS Münster fährt mit 2 Schwimmerinnen zur Deutschen Kurzbahn-Meisterschaft nach Berlin

Desiree Wewer (1994, TuS) und Ines Leonhardt(1996, TuS) haben sich am Mittwoch zusammen mit ihrem Trainer Jens Okunneck auf den Weg nach Berlin zur Deutschen Kurzbahn-Meisterschaft gemacht, um sich mit der Spitze des deutschen Schwimmsports zu messen. -> LINK ZUM LIVESTREAM DER DKM 2018

Nach einer gut 6 stündigen Autofahrt ist unser Team pünktlich am Mittwoch um 15:00 Uhr in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) angekommen. Nach der obligatorischen Akkreditierung ging es dann zum Einschwimmen direkt in das verkürzte 25m Becken, um ein erstes Wassergefühl zu bekommen und die besondere Atmosphäre im größten Schwimmbad Europas mit einer Wasserfläche von 3.391 m³ zu genießen. Berlin bietet mit diesem Schwimmbad die besten Voraussetzungen für einen hochprofessionellen Wettkampf. Laut unserem Trainer Jens Okunneck ist die SSE „eine der besten Schwimmhallen mit dem schnellsten Wasser.“

SSE Berlin

Beide Schwimmerinnen sind gut auf den Wettkampfvorbereitet.

Desiree Wever befindet sich derzeit in absoluter TOP Form. Seit Anfang Oktober konnte sie ihre Leistung kontinuierlich steigern sowie ihre Bestzeiten sukzessive drücken und hat sich damit in eine sehr gute Ausgangsposition für das Erreichen der Finals gebracht. Sie geht über die drei Bruststrecken 50m, 100m und 200m an den Start. Am Donnerstag startet zunächst der Wettkampf über die 100m Brust Disziplin.

Ines Leonhardt konnte aufgrund ihrer Arbeitsbelastung in den Vorwochen nicht so stark trainieren, wie sie es selbst gewünscht hätte. Trotzdem ist sie im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut auf den Wettkampf vorbereitet. Ines tritt in Berlin am Donnerstag zunächst über ihre Paradestrecke 100m Freistil an. Die weitere Lieblingsstrecke 50 Meter Freistil folgt dann im Laufe des mehrtägigen Wettkampfs.

Die Deutsche Meisterschaft ist in diesem Jahr deutlich übersichtlicher als in den Vorjahren, was mit den geänderten Rahmendaten zusammenhängt. Die Meldezeiten wurden vom Deutschen Schwimmverband (DSV) deutlich verschärft. Im vergangenen Jahr galt laut Jens Okunneck noch ein Platz in den deutschen Top 100 als Qualifikationskriterium, nun kommt zusätzlich eine Qualifikationszeit hinzu. Die „Deutschen“ als Großveranstaltung haben zwar ausgedient, aber mit 1400 Einzelstarts (471 Athleten aus 153 Vereinen) ist der nationale Wettkampf vom 13. bis 16. Dezember auch weiterhin ein absolutes Schwimmhighlight im Wettkampfkalender am Ende des Jahres.

Meldeergebnis Deutsche Kurzbahn-Meisterschaft